AutorThema: Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139  (Gelesen 3513 mal)

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Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #25 am: 20.05.2019 21:36 »
Mittlerweile existieren Hörbeispiele zur neuen Fünf Freunde-Folge, die leider meine Befürchtungen bestätigen. Ellenlange Erklärungen, welche Folgen ein Stromausfall für die Menschen hat. Nun ja, es bleiben dennoch nur kurze Ausschnitte aus dem fertigen Hörspiel, mal sehen.

Darüber hinaus wurde bereits eine Sprecherliste ohne Rollenbezeichnungen veröffentlicht.

Der Cast besteht unter anderem aus:
Lina Maria Millat
Martin Paas (bekannt als Puppenspieler und Sprecher von Wolle aus der Sesamstraße)
Dorothea Hagena
Douglas Welbat (Synchronsprecher von Rolf Lassgard)
Simona Pahl
Volker Wackermann
Henrike Fehrs
Jürgen Uter (bekannt u.a. als Direktor Reno aus Point Whitmark)
Marek Erhardt
Woody Mues
Christian Brückner (Synchronsprecher von Robert de Niro)
Angelika Bartsch

Da steckt doch der ein oder andere bekanntere Name drin, an dem Cast sollte es also nicht scheitern, wenn dieses Hörspiel von der Geschichte her nicht überzeugt.
Ich finde, dass Gordon Piedesack ein wenig Christian Brückner stimmlich ähnelt, in dieser Folge kann man die beiden diesbezüglich einmal vergleichen.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #26 am: 30.06.2019 11:08 »
Folge 132 - Das Rätsel um den Stromausfall

Leute, ich spreche hier gleich mal zu Beginn eine absolute Kaufempfehlung für dieses Hörspiel aus. Wirklich. Selten habe ich eine Fünf Freunde-Folge gehört, die voller unfreiwilliger Humoreinlagen steckt. Die erste Hälfte besteht eigentlich ausschließlich aus Was-ist-Was-artigen Erklärungen. Was funktioniert ohne Strom nicht mehr? Was ist ein Umspannwerk? Wie kann man das Stromproblem temporär in den Griff bekommen? Wie wird Strom transportiert? Das alles und noch vieles mehr finden Theo, Tess und Quentin - Pardon, die fünf Freunde und ein kleines nerviges Anhängsel heraus. Es ist wirklich niedlich, wie sie den Bewohnern Kirrins erst mal verklickern müssen, wie es auch ohne Strom geht, nachdem Fanny und Quentin ihnen das davor in aller Ruhe erklärt haben.
„Kann nicht irgendjemand Mrs. Watson ein paar Kerzen leihen?“
„Ach ja, so gehts natürlich auch...“
Alter, ich hab mich gekringelt vor Lachen.
Womit wir schon beim nächsten Punkt wären: Watson, Reynolds - hat da jemand zu viele Detektivhörspiele konsumiert? Das ist ja noch aufdringlicher als Ditterts Avatarnamen in DDF 192.
Und dann kommt Georges Mitschülerin ins Spiel. Moment... Mitschülerin? Freundin? Die klingt, als wäre sie gerade mal 8, 9 Jahre alt. Seit wann gibt George sich bitte mit solch kleinen Kindern ab?
Aber passend tut sie gut, mit ihrer durchgängig ablesenden Stimme. Anstatt erst mal auszurasten, weil die fünf Freunde ihre Eltern verdächtigen, etwas Verbotenes getan zu haben und von diesem Gedanken gar nicht mehr wegzubringen sind, wirkt Jenny, als hätte sie zwischendurch ein Dutzend LSD-Pillen eingeworfen. Einfach niedlich: „Ihr wollt meine Eltern anzeigen?“ „Ach so, ja...“
Zeitungsbuchstaben werden mühevoll so ausgeschnitten, dass man noch gut erkennen kann, welche Buchstaben es waren. Wow...
Auch die Kindlichkeit, mit der die Fünf Freunde hier durch ihr „Abenteuer“ stolpern, ist wirklich putzig anzuhören.
Ein weiteres Highlight ist für mich die offensichtliche Kritik an Supporthotlines von Großkonzernen, als Mr. Nickel ständig weiterverbunden wird und am Ende wieder bei Person A ankommt.
Dann das Aufsammeln von Papierfetzen, auf denen erkennbar ist, dass auf dem zerrissenen Zettel 50 Adressen standen. Krass, wie schlau die Kinder sind. Und seltsam, dass eine solche Liste überhaupt existiert, schließlich gibt es doch Computer mit Festplattenspeicher...
Am Ende, als im Auto zur Polizeistation gefahren wird, gibt es eine weitere starke Humoreinlage. Die Rückbank eines Autos bietet Platz für 6 Personen und Jenny wird noch nicht mal erwähnt. Ups...
Und es freut mich aber wirklich, dass zwei wesentliche Kritikpunkte aus der Vergangenheit nicht auf diese Folge zutreffen, die Geschichte ist nicht von vornherein wieder so glasklar und einfach erzählt und das Ende besteht nicht aus 30 Minuten Gangster von der Flucht abhalten. Ach ja, und Timmy nervt nicht.

Dazu ist das Hörspiel akustisch absolut überzeugend. Ein Haufen Sprecher sorgt dafür, dass keine Sterilität aufkommt, Geräusche sind passend eingestreut und es gibt keine überlangen Szenen, die
Musik ist zwar nicht aus älteren Produktionen, worauf ich bei den Fünf Freunden ja immer hoffe, weiß aber dennoch zu gefallen.

Fazit: Das ganze Hörspiel ist so dermaßen gespickt mit Absurditäten, dass ich die Folge schon nach der Hälfte mit Humor genommen habe. Und so funktioniert sie auch sehr, sehr gut. Wer was lernen und dabei lachen will, der sollte sich die Folge nicht entgehen lassen. Katrin McClean zeigt Was ist Was-Autor und Serienzerstörer Manfred Baur, wie man es richtig macht. Chapeau. Ich vergebe eine glatte 1 für die unterhaltsamste Folge seit ... keine Ahnung, seit Ewigkeiten.
„Triceratops? Hmm, klingt wie ein leckeres Kaubonbon.“

- WIW (015) - Dinosaurier -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #27 am: 30.06.2019 13:04 »
Ich kann mich ebenfalls sehr gut mit der Folge anfreunden. Sie bewegt sich etwa auf dem Niveau von Folge 129.
Meine Erwartungen wurden übertroffen, eigentlich hatte ich zu Anfang kaum welche. Ich habe mit einer reinen als Hörspiel getarnten Orgie aus Erklärungen über die Wichtigkeit elektrischen Stroms. Dies ist auch der Fall, aber diese Erklärungen wurden schlichtweg gelungen in die Handlung eingearbeitet, so dass sie selten gestört haben. Ein wirklicher Kriminalfall im Hinblick auf den Stromausfall kristallisiert zwar erst gegen Ende heraus, nichts desto trotz wird die Handlung bis dahin höchst unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet.
Die ein oder andere Logiklücke darf natürlich nicht fehlen, so fällt zum Beispiel ein Mal der Begriff Stromhöhe, gemeint war wahrscheinlich Stromstärke, falls es einer der Fünf Freunde war, könnte ich das verzeihen. Aber falls es Onkel Quentin war, sollte man an seinen physikalischen Kenntnissen als Wissenschaftler ziemlich zweifeln.
Das Erwachsenen offenbar die Bedeutung des Teilens nicht bewusst ist, verwunderte mich ebenfalls.
Was den Sprechercast betrifft, war ich zuallererst über die Vielzahl an Sprechern erstaunt, einige Nebenrollen wurde nicht einmal separat im Inlay erwähnt, Merete Brettschneider unter anderem, die interessanterweise mehrmals an unterschiedlichen Orten als Passantin zu hören ist. Ann Montenbrucks Stimme konnte ich ebenfalls vernehmen, was wiederum gut in die Chronologie der demnächst erscheinenden Hörspiele passt, in der 201. Folge der drei ??? wird sie Lesley Dimple, ihre Stammrolle, sprechen.
Grob gerechnet ergibt das circa dreißig unterschiedliche Sprecher, dies steckt selbst die meisten drei ???-Folgen locker in den Schatten.
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Szenerie dadurch deutlich anschaulicher und lebhafter wirkt als in den letzten Fünf Freunde-Hörspielen.
Etwas irritiert war ich bezüglich der Rolle von Christian Brückner. Ich halte es nicht unbedingt für wahrscheinlich, dass ein junges Mädchen von vielleicht 10 Jahren einen derart alten Vater hat. Aber wer hätte nicht gerne Robert de Niro als Vater?
Im Gegensatz zum Blauen Wunder habe ich die Performance von Lina Maria Millat nicht als störend in Erinnerung behalten. Das sie ihre Passagen vom hörbar Blatt abliest, hat mich meistens nicht gestört und das obwohl im kein Freund kindlicher Sprecher bin, die drei ??? lassen grüßen.
Das Engagement konnte ich man ihr dennoch auf jeden Fall anhören.
Neben dem bereits genannten Christian Brückner gesellen sich mit Marek Erhardt und Douglas Welbat weitere prominentere Namen auf der Sprecherliste.
Insgesamt liefern die meisten eingesetzten Sprecher einen grundsoliden Job.
Von der Stammbesetzung gilt ähnliches, lediglich Alexandra Garcia garniert ihre Performance ab und zu mit etwas hölzern vorgetragenen Dialogen. Auch die erweiterte Stammbesetzung um Gordon Piedesack, Maud Ackermann und Achim Schülke, welcher in diesem Hörspiel wieder deutlich vitaler wirkt, hinterlassen einen ungemein guten Eindruck.
Musikalisch bekommt man ausschließlich modern und elektronisch anmutende Musikstücke zu hören, welche allerdings passend eingearbeitet wurden. Sogar ein wenig melancholische Musikstücke beinhaltet der Soundtrack. Gegen Ende fehlt demgegenüber ein wenig die Variation die Musikstücke betreffend.
Während die Geschichte rein von den handelnden Personen lebhaft wirkt, schwächelt die Soundkulisse schwächelt leider zum Teil.

Ich gebe eine 2.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Dennis Stoffel

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #28 am: 17.08.2019 15:09 »
Der Titel für Folge 134 ist bekannt:
Fünf Freunde und die unheimliche Achterbahn

Offline Männlich Bert Hansen

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #29 am: 17.08.2019 15:28 »
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Der Titel für Folge 134 ist bekannt:
Fünf Freunde und die unheimliche Achterbahn

Ahja...  20x15.gif

Nach in der Achterbahn... nun eine UNHEIMLICHE...  18x25.gif
Wenn das Leben uns in die Knie zwingt, tanzen wir Limbo!

Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #30 am: 20.09.2019 17:49 »
Einleitung:
Wie es zu meinem Ritual nach dem Erscheinen eines neuen Hörspiels gehört, habe ich das neue Hörspielwerk der Fünf Freunde im Verlaufe des letzten Tages und heute mehrfach gehört. Mittlerweile sind 133 Folgen ins Land gegangen, so dass uns Hörern nach Folge 117 wieder ein Fall serviert wird, der ohne jedwede kriminelle Energie auskommt. Im Gegenzug hat es die Autorin Karin McClean leider aufs Neue geschafft, ihren Rekord an Logikfehlern zu übertreffen. Aber der Reihe nach...

Inhalt:

Wie es sich für viele Fünf Freunde-Folgen gehört, werden Julian, Dick, George und Anne von Onkel Quentin aufgrund einer Versuchsreihe aus dem Felsenhaus verbannt und nach Wales zu Tante Fannys altem Schulfreund Dylan abgeschoben, genauer gesagt in einen Ort, in dem die größte Tropfsteinhöhle von Großbritannien eine weithin bekannte touristische Attraktion darstellt.
Bei der Besichtigung dieser Höhle verirren sich nicht nur Julian, Dick und Anne, obendrein finden sie in diesem eng verzweigten Höhlenssystem
eine angebundene Eselstute, welche lediglich mit der nötigsten Nahrungsration versorgt ist. Die Fünf Freunde gehen im Verlaufe dieser Geschichte der Frage nach dem Grund für das Auffinden des Esels innerhalb des Höhlensystems nach.

Meine eigene Meinung:

Dieses Hörspiel beginnt wie so häufig mit der Erzählung des Erzählers, die Fünf Freunde haben wieder einmal Ferien, dieses Mal Herbstferien.
Neben der obligatorischen Begrüßung von Tante Fanny und Onkel Quentin und dem anschließenden Rausschmiss der Fünf Freunde aus dem Felsenhaus, fühlt man sich an allerlei Buchklassiker der Fünf Freunde erinnert. Bis zur Führung in der Tropfsteinhöhle und dem anschließendem Verschwinden von Julian, Dick und Anne, welches in der überraschenden Entdeckung des Esels mündet, habe ich der Geschichte gespannt gelauscht. Trotz eines krassen Logikfehlers, seit wann überlässt George Timmy ohne Murren einem bis dahin fast völlig Fremden?
Der Rest der Geschichte liest sich überaus belanglos und dazu ist das Motiv für das Auffinden des Esels arg an den Haaren herbeigezogen. Ich würde von mir behaupten, dass ich alle Höfe im Umkreis, welche ausgediente Nutztiere aufnehmen, kennen würde.
Die letzten Folgen wurden aufgrund der nicht bestreitbaren Verkindlichung der Hauptpersonen häufig kritisiert, in diesem Hörspiel lässt sich ein derart kindlich-naives Gemüt auch auf andere Protagonisten beziehen.
Im Rahmen der Endsequenz kommt zum Glück so etwas ähnliches wie Spannung auf, obwohl die Geschichte zuletzt höchst unspektakulär beendet wird.

> Sprecher:

Die Sprecher machen in diesem Hörspiel insgesamt einen mittelmäßigen bis guten Job, vor allem die Hauptsprecher harmonieren gut miteinander, obwohl der ein oder andere Weinkrampf von Anne ein wenig aufgesetzt wird, selbst Alexandria Garcia fällt dieses Mal nicht besonders negativ auf.
Trotz dem eher mit unbekannteren Sprechern besetzten Cast, fiel mir niemand besonders negativ auf. Die Sprecherleistungen lassen sich als routiniert beschreiben
Erfreulich ist außerdem, dass Astrid Kollex in der Rolle der Hofbesitzerin Mrs. Dolittle, was für eine Anspielung, dieses Mal zum Teil mehr Text bekommt. Auch, wenn ihre Stimme in diesem Hörspiel tonlich ein klein wenig ins Schrille abgleitet.
Weitere Sprechernamen fehlen auf der Sprecherliste, Anne Moll spricht eine weitere Besucherin der Tropfsteinhöhle, während Oliver Böttcher als Zugdurchsage zu hören ist.

> Musik:

In diesem Hörspiel sind einige ältere Musikstücke aus dem Anfang der 90er-Jahre zu hören, bedauerlicherweise wirkt deren Einsatz mitunter deplatziert, vor allem in den Szenen in der Höhle, dort sind lediglich zweimal Musikstücke zu hören, die die düstere Atmosphäre der Höhle unterstützen.
Trotz dessen hinterlassen die Musikstücke, hauptsächlich zu Beginn, einen guten Eindruck. Eigentlichen sollten diese Musikstücke meiner Meinung nach zum Inventar dieser Serie gehören.

> Atmosphäre und Geräusche:

Auch in Folge 133 wird hinsichtlich des Sounddesigns kein Effektfeuerwerk abgefeuert, die Geräusche halten sich wie so oft eher im Hintergrund. Die Geräuschkulisse der Höhle hat sich dieses Mal ein wenig abgehoben im positiven Sinne. Zum Glücke hört man in der Besuchergruppe ab und zu auch weitere Personen abseits der Fünf Freunde heraus, was die Atmosphäre in der Höhle merklich unterstützt.

Fazit:

Nach diesem Hörspiel fühle ich mich in der Annahme bestätigt, dass mir Geschichten, welche wirkliche Kriminalfälle sind, bedeutend besser zusagen, weil das Auftreten von Kriminellen in eine Geschichte eine besonders brisante und spannende Komponente mit rein bringt. Folge 133 plätschert trotz durchaus atmosphärisch und musikalisch gelungener Szenen belanglos dahin, hinzu gesellen sich allerlei unnötige Logiklücken, welche den Gesamteindruck zudem verschlechtern. Das Auffinden des Esels hätte als Aufhänger weitaus mehr Potenzial gehabt, um ein kriminelles Unternehmen zu konstruieren.
Insgesamt kann ich nur eine 3- bis 4+ für dieses Hörspiel vergeben.

Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #31 am: 20.09.2019 21:34 »
Unser WLAN funktioniert momentan nicht... jemand hat beim Kabel verlegen die DSL Leitung durchgeschossen  22x21.gif Deshalb kann ich mir die Folge aktuell nicht runterladen, bin nur über mobile Daten online und die dafür zu verbrauchen lohnt sich wohl eher nicht ;) Hoffentlich läufts morgen wieder. Der neue Adventskalender der drei !!! steht ja auch noch an. Verdammter Mist.
"Herr Beck, darf ich mal das Telefon benutzen? Ich will nur kurz die Polizei anrufen!"
"Also... Das ist ja... Das ist ja..."
"Ja, das ist gar nicht so schön für Sie!"

"...ich werde also zwei Millionen erhalten."
"Du Tim? Wieso das denn?"
"Ohh, ich doch nicht Klößchen, das schreibt Claudia!"

- TKKG (063) - Die Falle am Fuchsbach -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #32 am: 20.09.2019 22:03 »
Ich hoffe mit dir, ansonsten grenzt das ja geradezu an Hörspielentzug. Apropos Weihnachtskalender, das wird für mich wohl seit längerem mal ein Jahr ohne Weihnachtsfolge, bei den drei !!! hat sich ja bei mir nie eine Sammelleidenschaft entwickelt.  005.png
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #33 am: 20.09.2019 23:51 »
Na ja, immerhin kommt dieses Jahr noch das weiße Grab bei DDF raus ;)
Du solltest den !!! wirklich nochmal ne Chance geben. Bei mir hat es auch ein paar Folgen gedauert, aber ich habe es später nie bereut. Das Niveau der Produktion an sich ist sogar deutlich höher als bei DDF, die Atmosphäre viel dichter. Die Serie hat aufgrund der angesprochenen Zielgruppe zwar durchaus ihre Kinderkrankheiten, aber ich würde stark behaupten, dass die Fünf Freunde da mittlerweile deutlich nerviger sind durch die zahllosen kindlichen Dialoge von Frau McClean.
„Hände hoch und keine Bewegung!“
„So allmählich wird dieser Spruch ein bisschen langweilig!“
„Ja, kann nicht jemand mal was Anderes sagen?“

- FF (049) - Die Frau ohne Gedächtnis -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #34 am: 21.09.2019 19:46 »
Wenn ich die drei !!! mal im Angebot im Laden sehe, kann ich ja mal ein Ohr riskieren.  003.png
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #35 am: 22.09.2019 10:02 »
Mittlerweile konnte auch ich die 133. Fünf Freunde-Folge hören. Wie so oft eine Episode mit Licht und Schatten.

Erst mal: Dass Frau McClean nicht mal ein anderer Aufhänger für Reisen durch Großbritannien einfällt, ist ehrlich gesagt mittlerweile unglaublich ermüdend und nervig. Zudem missfällt mir bereits hier und im weiteren Verlauf Georges Figurenzeichnung. Während man zumindest Julian und Anne sehr gut wiedererkennt, freut George sich plötzlich richtig, schon wieder abgeschoben zu werden, gibt Timmy sofort dem Freund ihrer Mutter mit (ganz interessant ist ja hierzu der Satz von ihr aus Folge 29, Timmy würde nur ihr gehorchen, was dort sogar ein wesentlicher Punkt zur Überführung des Täters ist!) und wagt sich überhaupt nicht mehr auf Alleingänge, im Gegenteil, ausgerechnet sie lehnt ja sogar den Vorschlag, nochmal in die Höhle zu gehen, rigoros ab (und klingt bei solchen Sätzen mittlerweile auch irgendwie sehr bemüht...). Die rebellische George erkenne ich hier kaum.
Schon bald ahnt man, dass Folge 133 wieder als Abenteuer ohne Verbrechen konzipiert ist, wie bei Folge 117. Allerdings stammt jene von Katja Brügger, womit es Katrin McCleans erster Versuch in diese Richtung ist. Was bei Folge 117 gut funktionierte, weil es da ein spannendes Thema gab und einen sich stetig weiterentwickelnden Konflikt mit einem starken Finale, geht hier leider ziemlich in die Hose. Denn der wesentlich spannendere Teil der Handlung ist dummerweise die erste Hälfte, in der sich die Kinder in der Höhle verirren. Leider schöpft man das Potential, das hier bezüglich der Dramatik drinsteckt, noch nicht mal ansatzweise aus, weil Frau McClean der Meinung ist, dass es noch eines 0815-Plots bedarf, den man so oder so ähnlich schon ungefähr 100 Mal in meist besserer Form gehört hat. Vor allem weiß die Geschichte kaum, wo sie eigentlich hin will. Es bleibt weder genug Zeit, in der Höhle ordentlich Spannung aufzubauen, noch bei der Rettungsaktion für den Esel. Es sind im Prinzip zwei völlig unterschiedliche Storys, die durch die Zusammenmischung nichts Ganzes mehr ergeben.
Die kindlichen Dialoge sind zumindest meinem Empfinden nach auf einem erträglichen Level, was vielleicht auch daran liegt, dass der Handlungsverlauf nicht so viel Spielraum dafür gibt.

Die Sprecherleistung sind auf relativ solidem Niveau. Wie gesagt, Alexandra Garcia überzeugt mich mittlerweile nicht mehr so recht, die größten Nebenrollen geben eine gute Leistung ab, besonders positiv hervor sticht hier allerdings nichts.

Gerade im Vergleich zur guten Atmosphäre in der letzten Folge durch die vielen Sprecher muss Folge 133 leider etwas zurückstecken. Aber immerhin hört man bei der Führung auch 1-2 andere Teilnehmer, was ja mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Das Sounddesign ist soweit in Ordnung, die Atmosphäre in der Höhle ist ganz gut eingefangen. Es gibt keine sterilen oder überlangen Szenen, was man auch mal loben darf. Irgendwie ist die Gefahr dafür immer bei TKKG am größten - liegt’s am Bezug zur Natur bei den fünf Freunden, der es Minninger und Körting einfacher macht?

Musikalisch finde ich die Folge eigentlich recht passend unterlegt, mit alten und neuen Melodien, hier und da wären natürlich etwas düstere Klänge möglich gewesen, aber es ist schön, dass man sich auch an frühere Fünf Freunde- und auch TKKG-Produktionen (70er/80er-Folgenblock) noch erinnert, auch wenn man die älteren Stücke leider etwas variiert hat.

Fazit: Ein Abenteuer ohne wirklichen Mehrwert. Solide produziert ja, aber storytechnisch überzeugend eher weniger.
Für mich muss es - gerade bei einer als Abenteuerserie konzipierten Reihe - nicht immer ein Verbrechen geben, da zB auch durch die Naturgewalten ordentlich Spannung erzeugt werden kann, aber die Eselstory macht hier aus der sich langsam in die richtige Richtung entwickelnden Geschichte ein allenfalls mittelmäßiges Werk, das schließlich ohne große Höhepunkte seinem Ende entgegen plätschert. Ich frage mich, ob die Einbringung des Tieres der Autorin vorgegeben wurde, um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen. Es würde erklären, wieso der Esel so unbeholfen in die Geschichte eingebunden wurde.

Letztlich kann ich hier nicht mehr als eine glatte 3 vergeben, die die Folge eigentlich ausschließlich der guten ersten Hälfte zu verdanken hat. Muss man nicht wirklich gehört haben.
Fights from Linonaden TV:
- Die drei ???-Fight 2016
- TKKG Anti-Fight 2016
- Die drei ???-Fight 2017
- Die drei ???-TKKG-Fünf Freunde-Klassikerfight 2017
- Die drei ???-Fight 2018
- Die drei ???-ESC 2018
- Die drei ???-Fight 2019
- Die drei ???-ESC 2019

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #36 am: 14.11.2019 09:16 »
Update: 135 hinzugefügt.
"Wer soll sein blödes Maul halten?"
"Die TKKG-Bande!"

- TKKG Lustige Dialoge Part 3 aus
TKKG (095) - U-Bahn des Schreckens
TKKG (088) - Kampf um das Zauberschwert "Drachenauge" -

Offline Männlich Bert Hansen

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #37 am: 14.11.2019 11:22 »
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Mittlerweile konnte auch ich die 133. Fünf Freunde-Folge hören. Wie so oft eine Episode mit Licht und Schatten.

Erst mal: Dass Frau McClean nicht mal ein anderer Aufhänger für Reisen durch Großbritannien einfällt, ist ehrlich gesagt mittlerweile unglaublich ermüdend und nervig. Zudem missfällt mir bereits hier und im weiteren Verlauf Georges Figurenzeichnung. Während man zumindest Julian und Anne sehr gut wiedererkennt, freut George sich plötzlich richtig, schon wieder abgeschoben zu werden, gibt Timmy sofort dem Freund ihrer Mutter mit (ganz interessant ist ja hierzu der Satz von ihr aus Folge 29, Timmy würde nur ihr gehorchen, was dort sogar ein wesentlicher Punkt zur Überführung des Täters ist!) und wagt sich überhaupt nicht mehr auf Alleingänge, im Gegenteil, ausgerechnet sie lehnt ja sogar den Vorschlag, nochmal in die Höhle zu gehen, rigoros ab (und klingt bei solchen Sätzen mittlerweile auch irgendwie sehr bemüht...). Die rebellische George erkenne ich hier kaum.
Schon bald ahnt man, dass Folge 133 wieder als Abenteuer ohne Verbrechen konzipiert ist, wie bei Folge 117. Allerdings stammt jene von Katja Brügger, womit es Katrin McCleans erster Versuch in diese Richtung ist. Was bei Folge 117 gut funktionierte, weil es da ein spannendes Thema gab und einen sich stetig weiterentwickelnden Konflikt mit einem starken Finale, geht hier leider ziemlich in die Hose. Denn der wesentlich spannendere Teil der Handlung ist dummerweise die erste Hälfte, in der sich die Kinder in der Höhle verirren. Leider schöpft man das Potential, das hier bezüglich der Dramatik drinsteckt, noch nicht mal ansatzweise aus, weil Frau McClean der Meinung ist, dass es noch eines 0815-Plots bedarf, den man so oder so ähnlich schon ungefähr 100 Mal in meist besserer Form gehört hat. Vor allem weiß die Geschichte kaum, wo sie eigentlich hin will. Es bleibt weder genug Zeit, in der Höhle ordentlich Spannung aufzubauen, noch bei der Rettungsaktion für den Esel. Es sind im Prinzip zwei völlig unterschiedliche Storys, die durch die Zusammenmischung nichts Ganzes mehr ergeben.
Die kindlichen Dialoge sind zumindest meinem Empfinden nach auf einem erträglichen Level, was vielleicht auch daran liegt, dass der Handlungsverlauf nicht so viel Spielraum dafür gibt.

Die Sprecherleistung sind auf relativ solidem Niveau. Wie gesagt, Alexandra Garcia überzeugt mich mittlerweile nicht mehr so recht, die größten Nebenrollen geben eine gute Leistung ab, besonders positiv hervor sticht hier allerdings nichts.

Gerade im Vergleich zur guten Atmosphäre in der letzten Folge durch die vielen Sprecher muss Folge 133 leider etwas zurückstecken. Aber immerhin hört man bei der Führung auch 1-2 andere Teilnehmer, was ja mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Das Sounddesign ist soweit in Ordnung, die Atmosphäre in der Höhle ist ganz gut eingefangen. Es gibt keine sterilen oder überlangen Szenen, was man auch mal loben darf. Irgendwie ist die Gefahr dafür immer bei TKKG am größten - liegt’s am Bezug zur Natur bei den fünf Freunden, der es Minninger und Körting einfacher macht?

Musikalisch finde ich die Folge eigentlich recht passend unterlegt, mit alten und neuen Melodien, hier und da wären natürlich etwas düstere Klänge möglich gewesen, aber es ist schön, dass man sich auch an frühere Fünf Freunde- und auch TKKG-Produktionen (70er/80er-Folgenblock) noch erinnert, auch wenn man die älteren Stücke leider etwas variiert hat.

Fazit: Ein Abenteuer ohne wirklichen Mehrwert. Solide produziert ja, aber storytechnisch überzeugend eher weniger.
Für mich muss es - gerade bei einer als Abenteuerserie konzipierten Reihe - nicht immer ein Verbrechen geben, da zB auch durch die Naturgewalten ordentlich Spannung erzeugt werden kann, aber die Eselstory macht hier aus der sich langsam in die richtige Richtung entwickelnden Geschichte ein allenfalls mittelmäßiges Werk, das schließlich ohne große Höhepunkte seinem Ende entgegen plätschert. Ich frage mich, ob die Einbringung des Tieres der Autorin vorgegeben wurde, um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen. Es würde erklären, wieso der Esel so unbeholfen in die Geschichte eingebunden wurde.

Letztlich kann ich hier nicht mehr als eine glatte 3 vergeben, die die Folge eigentlich ausschließlich der guten ersten Hälfte zu verdanken hat. Muss man nicht wirklich gehört haben.

Ich höre sie jetzt! :)
Wenn das Leben uns in die Knie zwingt, tanzen wir Limbo!

Offline Männlich Bert Hansen

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #38 am: 14.11.2019 11:30 »
Finde den Titel schon mal äußerst fragwürdig. :D

… und der Esel in der Tropfsteinhöhle!
Wenn das Leben uns in die Knie zwingt, tanzen wir Limbo!

Offline Männlich Bert Hansen

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #39 am: 14.11.2019 12:49 »
Ich fand sie ganz gut. (2-er Bereich)

Finde die kann man super weghören. Nicht zu anspruchsvoll und nicht der Megakomplott.
Ich war jedenfalls mit Spannung dabei.
Ich hab es nach unzähligen Hörspielen mal ohne Klappentext probiert. Ich wusste also nicht was auf mich zukommt.
Mach ich öfter ab jetzt! :)
Wenn das Leben uns in die Knie zwingt, tanzen wir Limbo!

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #40 am: 22.11.2019 11:16 »
134/und die unheimliche Achterbahn

Gestern spät abends noch gehört, aber wirklich begeistert bin ich leider nicht. Dass es schon wieder um Stromausfall geht (123...132...134), ist irgendwie ziemlich einfallslos. Die Mädels gehen mir in dieser Folge mit ihren ständigen Gefühlsausbrüchen richtig auf den Keks, dagegen geht zB Dick total unter. Letztlich stellt sich dann auch noch raus, dass der ganze (übrigens sich in Echtzeit abspielende) Fall komplett unnötig war und nur der völlig unberechtigten Angst eines Bösen zu verdanken ist. Bzgl des Computers - na, immerhin hat man das Internet nicht ins Spiel gebracht. Aber der Grat wird schmaler... Der Fall ist dann auch recht einfach gestrickt und hat keinen sonderlichen Mehrwert. Die Folge hätte ich auch selbst innerhalb eines halben Tages schnell mal runterschreiben können. Wie glaubwürdig die Sache mit der Fernbedienung ist, will ich mal nicht beurteilen.

Was die Story nicht bietet, bieten die vielen (auch namhaften) Sprecher und die Atmosphäre, akustisch ist die Folge absolut top, da hat man sich viel Mühe gegeben, die Schwächen der Geschichte auszugleichen. Deshalb gibt es als Note letztlich auch keine 4, sondern eine glatte 3. Kann man mal hören, werde ich aber wohl eher selten in Zukunft.
"Herr Beck, darf ich mal das Telefon benutzen? Ich will nur kurz die Polizei anrufen!"
"Also... Das ist ja... Das ist ja..."
"Ja, das ist gar nicht so schön für Sie!"

"...ich werde also zwei Millionen erhalten."
"Du Tim? Wieso das denn?"
"Ohh, ich doch nicht Klößchen, das schreibt Claudia!"

- TKKG (063) - Die Falle am Fuchsbach -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #41 am: 22.11.2019 18:32 »
Ich teile deine Meinung zu dieser Folge, sie bietet solide Fünf Freunde-Unterhaltung. Die Geschichte hätte gestraffter und mit mehr brenzligen Szenen ausgestaltet werden sollen, aber daneben sorgt eine größtenteils dichte Atmosphäre auf dem Jahrmarkt mitsamt eines guten Soundtracks dafür, dass auch ich eine 3 mit Tendenz zur 3+ vergeben kann.
Innovativere Geschichten würde ich mir demgegenüber dennoch wünschen, die Felseninsel würde in Zukunft mit Sicherheit einen guten Aufhänger für eine Geschichte bieten. Die Felseninsel als Handlungsort wurde zuletzt bedauerlicherweise stark stiefmütterlich behandelt.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Bert Hansen

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #42 am: 23.11.2019 23:26 »
Uiuiui... dann haben wir ja heute nochmal was neues zum hören.
Wenn das Leben uns in die Knie zwingt, tanzen wir Limbo!

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Fünf Freunde - Hörspiel-Folgenblock 130 - 139
« Antwort #43 am: 04.12.2019 23:43 »
136 hinzugefügt.
„Hände hoch und keine Bewegung!“
„So allmählich wird dieser Spruch ein bisschen langweilig!“
„Ja, kann nicht jemand mal was Anderes sagen?“

- FF (049) - Die Frau ohne Gedächtnis -