AutorThema: Die drei ??? Sonderfolgen  (Gelesen 3555 mal)

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Offline Männlich Das blaue Wunder

Die drei ??? Sonderfolgen
« am: 25.07.2016 12:54 »
Allgemeiner Diskussionsthread zu sämtlichen Sonderfolgen

000 - Hörspielmusik Jens-Peter Morgenstern seit Folge 077 (1997-2016)
000 - Rocky Beach Radio Show (1999)
000 - Master of Chess [Live] (2002)
000 - Der Super-Papagei 2004 (2004)
000 - Der Super-Papagei 2004 [Live] (2004)
000 - Collector's Edition (Der Karpatenhund / Stimmen aus dem Nichts / Nacht in Angst) (2006)
000 - Collector's Edition (Die Geisterinsel) (2007)
000 - Das Geheimnis der Geisterinsel (Hörspiel zum Film) (2007)
000 - Justus vs. Jupiter - Die Dr3i geben auf (2008)
000 - Das verfluchte Schloss (Hörspiel zum Film) (2009)
000 - Der seltsame Wecker [Live] (2009/2010)
000 - Der DreiTag: Der Fluch der Sheldon Street / Im Zeichen der Ritter / Fremder Freund (2010)
000 - Top Secret Edition 1: Brainwash / House of Horrors / High Strung (2011)
000 - Die Geisterlampe (12 Kurzgeschichten) (2011)
000 - Der 5. Advent (Hör-Adventskalender) (2012)
000 - Das Rätsel der Sieben (7 Kurzgeschichten) (2014)
000 - Phonophobia - Sinfonie der Angst [Live] (2014/2015)
000 - Stille Nacht, düstere Nacht (Hör-Adventskalender) (2015)
000 - Der Zeitgeist (6 Kurzgeschichten) (2016)
000 - Planetariums-Hörspiele S01: Das Grab der Inka-Mumie / Der Tornadojäger / Das kalte Auge (2017)
000 - Der schwarze Tag (6 Kurzgeschichten) (2018)
000 - Planetariums-Hörspiele S02: Die schwarze Katze (Neufassung) / Das versunkene Schiff / Der dreiäugige Totenkopf (2019/2020)


Wie haben euch die Folgen gefallen?
"Also... Peter! Ich geb hier jetzt auf jeden Fall mal irgendwas ein. Geschlecht... Hm, ja... Männlich! Und das Alter, ja. Moment mal, das hat mich eigentlich immer schon mal interessiert, wie alt bist du eigentlich?"

- DDF (000) - im Kosmos -

Offline Männlich dr_ niemand

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #1 am: 07.03.2017 15:20 »
000 - Das Grab der Inka-Mumie(2017)

Offline Weiblich Babsi

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #2 am: 24.03.2017 18:12 »
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000 - Das Grab der Inka-Mumie(2017)
Hmmmmmm, spezielles Hörspiel! Aber ich finde es richtig gut. Hat aufgrund der Sprecher ein bisschen den Touch von drei??? meets drei (2)!!! Und das ein? von einem Quasi-! einen Korb bekommt, ich finds ja lustig. Die 90 Minuten auch um den Fall der Mumie werden nicht zu lang, für mich ist es ein Hörspiel, das ich definitiv nicht nur einmal hören werde.
Mehr davon!
Ja - also - wer sagt denn dass Schokolade keine Kraft gibt ?!?

Offline Männlich dr_ niemand

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #3 am: 24.03.2017 20:12 »
000 - Der Tornardojäger (2017)
000 - Das kalte Auge(2017)

Offline Männlich dr_ niemand

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #4 am: 24.03.2017 20:18 »
Mir gefallen die meisten Sonderfolgen!

Offline 1400 Km mit Sommerreifen

Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #5 am: 02.03.2018 20:52 »
Zitat
Allgemeiner Diskussionsthread zu sämtlichen Sonderfolgen


01 : 000 - 29 alt + neu (gehört für mich einfach zu den Sonderfolgen, da keine reguläre Folge)
02 : 000 - Hörspielmusik Jens-Peter Morgenstern seit Folge 077 (1997-2016)
03 : 000 - Rocky Beach Radio Show (1999)
04 : 000 - Master of Chess [Live] (2002)
05 : 000 - Der Super-Papagei 2004 (2004)
06 : 000 - Der Super-Papagei 2004 [Live] (2004)
07 : 000 - Collector's Edition (Der Karpatenhund / Stimmen aus dem Nichts / Nacht in Angst) (2006)
08 : 000 - Collector's Edition (Die Geisterinsel) (2007)
09 : 000 - Das Geheimnis der Geisterinsel (Hörspiel zum Film) (2007)
10 : 000 - Justus vs. Jupiter - Die Dr3i geben auf (2008)
11 : 000 - Das verfluchte Schloss (Hörspiel zum Film) (2009)
12 : 000 - Der seltsame Wecker [Live] (2009/2010)
13 : 000 - Der DreiTag: Der Fluch der Sheldon Street / Im Zeichen der Ritter / Fremder Freund (2010)
000 - Top Secret Edition 1:
14 :  Brainwash /
15 :  House of Horrors /
16 :  High Strung (2011)
17 : 000 - Die Geisterlampe (12 Kurzgeschichten) (2011)
18 : 000 - Der 5. Advent (Hör-Adventskalender) (2012)
19 : 000 - Das Rätsel der Sieben (7 Kurzgeschichten) (2014)
20 : 000 - Phonophobia - Sinfonie der Angst [Live] (2014/2015)
21 : 000 - Stille Nacht, düstere Nacht (Hör-Adventskalender) (2015)
22 : 000 - Der Zeitgeist (6 Kurzgeschichten) (2016)
23 : 000 - Das Grab der Inka-Mumie(2017)
24 : 000 - Der Tornardojäger (2017)
25 : 000 - Das kalte Auge(2017)
26 : 000 - Zusätzlich nehme ich noch die Sonderfolge der DR3i "Hotel Luxury End" dazu


Wie haben euch die Folgen gefallen?



01 : alt ok, neu geht so
02 : weniger als geht so
03 : grauenhaft
04 : als es neu war super, jetzt nicht mehr so
05 : gehört weder als alt oder neu oder live zu meinen Lieblingen, also geht so
06 : siehe 05
07 : naja, remastered eben
08 : siehe 07
09 : der Film war ok, ohne Bild fehlt halt einiges
10 : ganz nett
11 : der erste war besser, ansonsten wie 09
12 : geht so
13 : GRANDIOS !!!
14 : ganz gut, hat gefallen
15 : sehr interessant und letztlich auch gut, aber sowas braucht man nur einmal in 10 Jahren
16 : so wie bei 14
17 : durchwachsen
18 : GRANDIOS !!!
19 : durchwachsen
20 : enttäuschend
21 : GRANDIOS !!!
22 : durchwachsen
23 : naja
24 : etwas besser
25 : ok
(23-25 waren ok, aber keine ist was Besonderes)
26 : ähnlich wie die 15, allerdings war die 26 (zumindest als HSP) zu erst


Fazit:

Die Sonderfolgen sind sehr durchwachsen. Von Super bis Naja ist alles dabei, aber ohne jeden Zweifel sind der 3Tag und die beiden Weihnachts-Longplayer die TOP 3.


Mal sehen wie die 2. Staffel der 3D-Folgen, die 2. TSE und die Comix/GraphicNovels werden.
* Der hängende Mattenrasen *

" Jiddisch ist Deutsch mit hebräischen Wörtern "

" Wenn man das runterbricht, dann ist das gleiche praktisch das selbe, nur eben anders "

"Wollen Sie eine Bier?"  "Nein, ich nehm lieber ein Bier"

"Kommt rein, könnt Cola kauen"  "Wir wollen lieber Kaugummi trinken"

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #6 am: 02.03.2018 21:12 »
Sehr Gut: Master of Chess, Justus vs. Jupiter, Der Fluch der Sheldon Street, Fremder Freund, Das Rätsel der Sieben
Gut: Der seltsame Wecker [Live], Im Zeichen der Ritter, Der Zeitgeist, Geheimnis der Geisterinsel
Befriedigend: Geisterlampe, Der 5. Advent, Stille Nacht, düstere Nacht, Phonophobia, Grab der Inka-Mumie
Ausreichend: Brainwash, High Strung
Mangelhaft: Rocky Beach Radio Show, Tornadojäger, Das kalte Auge
Ungenügend: House of Horrors

JPM hat einige gute Musikstücke im Repertoire, Superpapagei 2004 habe ich lange nicht mehr gehört, Collector's Edition brauche ich nicht, das Filmhörspiel zu Teil 2 kenne ich nicht
„Ich steh auf, verrenk mich, erst dann bin ich dran denklich.“
„Ein Baum, ein Baum und noch ein Baum. Ein ganzer Wald, man glaubt es kaum.“
„Ach, mein Freund, wie sehr ich dich bedauer, doch wenn ich lach, werd bloß nicht sauer.“
„Peter Shaw, ja, das ist wahr, inmitten einer Mädchenschar. Er offenbart Gefühl und Herz, gibt sich ganz hin dem Liebesschmerz.“

- DDF (175) - Schattenwelt -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #7 am: 26.10.2018 13:19 »
Kurzbewertung zu den drei ??? und der schwarze Tag: Sonderfolge

CD 1
> Note 3/3+
Die kammerspielartige Geschichte von Nevis entfaltet analog zum Beitrag von Buchna nicht das Potenzial der Buchvorlage. Der Humor zündet seltener als im Buch, dennoch musste ich einige Male schmunzeln. Beim Verweis von Justus auf Hörspiele zum Beispiel, nette Anspielung. Ist mir eine 2- wert.
Kürzungen hätten der Spannung jedenfalls nicht geschadet.
Dieser Punkt bemängel ich aber vornehmlich bei Minningers Geschichte, trotz prominenter Sprecherbesetzung mit Dorette Hugo und Douglas Weltbat, zieht sich dieses Geschichtchen recht zäh dem Ende zu. Ein Wermutstropfen war die hervorragende Sprecherleistung von Dorette Hugo, sie hat es geschafft, die Zwillinge Ellen und Helen von der Intonation unterscheidbar zu machen, währenddessen blieb Douglas Weltbat ungewohnt blass. Die Brittany habe ich lediglich in der kurzen Sequenz herausgehört, in der sie sich lobend zu Justus Genialität äußert. Ich gebe eine wohlwollende 3-.

CD 2
> Note 2+
Ditterts und Sonnleitners Geschichte ähneln am ehesten klassischen drei ???-Kriminalfällen, was mich positiv überzeugte. Uninspirierte Experimente auf Kosten von Spannung braucht bekanntlich niemand.
Die drei ??? ,,feiern" ein Wiedersehen mit Skinny Norris, welcher wirklich überzeugend von Michael Harck vertont wurde. Kein Vergleich zu Andreas von der Meden, aber Michael Harck hat dieses Mal ein wenig mehr versucht, Medens Betonung nachzuahmen, ohne ihn komplett zu kopieren.
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann hatte rein von der Erzählweise her allerdings weitaus mehr als Ditterts Geschichte zu bieten, bei letzterem handelt es sich schlicht um eine schnöde Erpressungsgeschichte, die bei den drei ??? dutzende Male durchgespielt wurde.
Aus Ditterts überraschend recht guter Geschichte hat man fast das Optimum herausgeholt. Dazu noch die gute Sprecherbesetzung mit Rainer Brandt, Tommi Piper, Michael Harck, Christiane Leuchtmann und Oliver Böttcher. Ist mir eine unantastbare 2 wert.
Sonnleitners Geschichte hatte demgegenüber allerdings mehr Innovationen zu bieten, darüber hinaus war die Musikuntermalung erstklassig. Musik aus dem gefiederten Schrecken und der TKKG-Folge 75 kam unter anderem zum Einsatz, zusätzlich einige orchestrale Musikstücke. Rein für die Musikuntermalung würde ich eine 1+ geben.
Abseits von der Musik gebe ich dieser Geschichte insgesamt eine 1-. Dieses Mal haben mich nicht einmal die Kinderstimmen zur Weißglut getrieben, passt also.
CD 2 ist mit reichlichem Vorsprung die beste CD dieser Sonderfolge.

CD 3
> Gesamtnote: Note 4+
Auf CD hat man mit den Geschichte von Kari Erlhoff und Hendrik Buchna die Geschichten vertont, die mir am ungeeignetsten für eine Hörspielumsetzung bereits nachdem ich das Buch gelesen hatte, schienen.
Wobei Erlhoff mit ihrer PhantOma auch in geschriebener Form ihren mit Abstand schwächsten Beitrag der gesamten drei ???-Serie beigetragen hat. Dieses in Kurznachrichten aufgebaute Geschichte, hat mich bereits am Anfang genervt. Die Sprecher, die diese Passagen einsprechen mussten, hatten hörbar wenig Spaß bei ihrer Arbeit.
Das einzig Positive war das Wiedersehen mit Lesley, gleichzeitig war die Geschichte von der Geräuschkulisse und der eintönigen Musik reichlich steril. Glatte 5.
Buchnas Beitrag entfaltet als Hörspiel längst nicht den humoristischen Eindruck, wie in der Buchvorlage, obwohl die drei Hauptsprecher mit Engagement bei der Sache sind. Ich wüsste trotzdem nicht, wie diese drei ???-Verlade hätte besser umgesetzt werden können.
Manche Geschichten funktionieren schlicht besser als rein visuelles Medium.
Musikalisch hat man auf viele Stücke aus Folge 119 zurückgegriffen, eine gute Entscheidung.
Ich gebe eine 3.

Insgesamt hat diese Sonderfolge ein mittelmäßiges Bild bei mir hinterlassen, nach mir bräuchte es die Kurzgeschichten als Vertonung nicht zwangsläufig, wenn einige experimentellen Geschichten in Hörspielform wenig zünden können.
Ich gebe eine 3+ als Gesamtnote, diese Kurzgeschichtensammlung bewegt sich von der Note her dementsprechend etwas unter dem Niveau der Geisterlampe. Der abwechslungsreiche Soundtrack dieses Specials hat am ehesten gezündet.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #8 am: 27.10.2018 10:20 »
Ich habe mich auf YouTube zuletzt durch einige Musikstücke von Jens-Peter Morgenstern gehört und stelle häufig fest, dass seine Musikstücke ab der Mitte etwa an Qualität nachlassen. Die Einstiege seiner Musikstücke empfand ich meistens als gelungen, bedauerlicherweise können seinen Soundtracks dieses Niveau selten bis zum Schluss halten, häufig versucht Morgenstern krampfhaft unpassendes elektronisches Gedudel einzubringen, um die Stücke abwechslungsreicher zu machen, das geht häufig schief.
Diese Stellen bekommt man glücklicherweise selten in den Hörspielen zu hören, weil Herr Minninger diesbezüglich ein recht gutes Gespür hat, und diese krampfhaft auf elektronisch getrimmten Stellen in Morgensterns Musikstücken zumeist für die Hörspiele nicht verwendet.
Abgesehen davon hat Morgenstern durchaus einige gelungene Musik im Angebot.

Meine Favoriten seiner Musikstücke sind:
- Musik aus Folge 91,92, 105, 134, 137, 138 und 157
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #9 am: 27.10.2018 17:52 »
Nun ist sie also da, die vierte Kurzgeschichten-Sammlung und es gibt wirklich kaum etwas aus der Buchvorlage, was es nicht ins Hörspiel geschafft hat. Das hat seine positiven wie negativen Seiten... Aber der Reihe nach:

01 Ben Nevis - Das schwarze Verlies
Trotz knapp 40 Minuten Spielzeit in ein und demselben Raum ohne Szenenwechsel oder Gastsprecher ein schönes Stück Hörspielkost, was hier in erster Linie an der spürbaren Spielfreude der drei ??? liegt. Man hätte es stark straffen können, aber gelangweilt habe ich mich nicht. Ermittlungen mal anders mit gutem Humor und schönen Dialogen. Oder hat es mir nur deshalb zugesagt, weil ich parallel bei Sniper 3D ein paar Zombies zur Strecke gebracht habe? :D Kann man mal hören, zum Einschlafen sicherlich gut geeignet.
7,5/10

02 André Minninger - Schwarze Seelen
Dorette Hugo (Brittany) feiert ihr doppeltes DDF-Comeback, als alleinige Sprecherin eines Zwillingspaares. Und es ist wirklich beeindruckend, wie sie die beiden Frauen zunächst so spricht, dass sie sich stimmlich unterscheiden lassen und das dann passend zur Wendung im Fall nicht mehr so ganz funktioniert. Auch diese Geschichte lässt mich etwas ratlos zurück, denn wie das schwarze Verlies rechtfertigen Fall und Verlauf eigentlich keine 30 Minuten Spielzeit, unterhaltsam war es dennoch. Auch hier dürfte das wieder den Sprecherleistungen geschuldet sein.
7/10

03 Christoph Dittert - Ein schwarzer Tag für Mr. Kingstone
Im Buch durch den Schreibstil und die schwache/unpassende Behandlung der Person Skinny Norris klar die schlechteste Story des Bandes. Im Hörspiel gut umgesetzt, auch hier zu Beginn wieder massiv langgezogen und dennoch nicht langweilig. Die Kurzgeschichte wird dadurch gerettet, dass Skinny nach der ersten Unterredung mit Kingstone keine Rolle mehr spielt. Michael Harcks Leistung als neuer Skinny war schon bei den flüsternden Puppen schwach, hier unterbietet er diese nochmal mühelos. Die Autoren täten gut daran, Skinny einfach nicht mehr einzubauen. Das Ende ist sehr hastig durch Bob präsentiert, da hätte man lieber am Beginn etwas straffen können.
6,5/10

04 Marco Sonnleitner - Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Vom Kriminalfall her hat mir diese Geschichte am besten gefallen. Die Musik ist 1A, die Kindersprecher niedlich, der Fall gut ohne Längen aufgebaut und zumindest relativ plausibel, mit einigen spannenden Stellen. Kelly war schon mal besser drauf, in einigen Szenen liefert sie eine eher wacklige Performance ab. Aber jedes Wiederhören in einem Special mit ihr macht Freude, nachdem das in der regulären Serie nicht mehr passieren darf.
8,5/10

05 Kari Erlhoff - Die schwarze PhantOma
Eine Mischung aus inszenierter Lesung und Hörspiel. Im Buch solide, als Hörspiel leider nicht zufriedenstellend. Schön, dass man mal wieder was von Lesley hört, schade nur, dass die Sprecherin genau wie Kelly nicht ihren besten Tag erwischt hat. Der Fall ist die Fortführung des Nebenhandlungsstrangs aus Nr. 184 „Der Hexengarten“ und eigentlich gar nicht so übel. Aber Spannung kommt gar nicht auf, da es mehr um Recherche geht und nicht darum, die Oma in Aktion in Szene zu setzen. Auch nerven die abgehackten SMS-Passagen ziemlich. Es war ein Experiment mit einem Konzept, welches nicht aufgegangen ist und welches man nicht nochmal ausprobieren muss.
5/10

06 Hendrik Buchna - Das schwarze Nest
Buchna hat in diesem KG-Band als Einziger das Konzept verstanden, dass man sich an Dingen probieren soll, die verständlicher- und zudem glücklicherweise nicht in der regulären Serie realisierbar sind. Das schwarze Nest hat es nahezu ungekürzt in die Hörspielumsetzung geschafft und alleine dafür lohnt sich die Compilation doppelt und dreifach. So eine herrliche Satire muss man erst mal abliefern können. Allerdings hätte man den Schlussabsatz mit Skinny getrost unter den Tisch fallen lassen können, auch weil sich doch die Frage stellt, woher er Smathers und den Fall Bergmonster kennt, das hat Buchna wahrscheinlich nicht bedacht (oder es war geschickt eingefädelt als letztes Easter Egg).
10/10.

Gesamt: 44,5/60 = 7,42 Punkte. Damit in der Bewertung eine starke 2- oder eine schwache 2.

Fazit: Ich bleibe für weitere KG-Bände offen, gerne mit mehr temporeicheren oder experimentiellen Storys. Auch „Der schwarze Tag“ kann sich hören lassen. Allerdings hätte man nicht schlecht daran getan, bei Kingstone, Seelen und dem Verlies ein wenig mehr zu straffen. Für 6 Storys hätten 2 CDs auch genügt, der Zeitgeist hat es doch gut vorgemacht. Die hier sehr häufig aufkommende Spielfreude unserer drei Stammsprecher lässt darauf hoffen, dass das „Geheimnis des Bauchredners“ mit derselben Motivation eingesprochen wurde.

Übrigens: Auf Amazon sind die Tracknamen der ersten fünf Geschichten der falschen Story zugeordnet. Mich würde interessieren, ob man den Fehler im Inlay der CD oder beim Tagging der Discs auch gemacht hat...
Fights from Linonaden TV:
- Die drei ???-Fight 2016
- TKKG Anti-Fight 2016
- Die drei ???-Fight 2017
- Die drei ???-TKKG-Fünf Freunde-Klassikerfight 2017
- Die drei ???-Fight 2018
- Die drei ???-ESC 2018
- Die drei ???-Fight 2019
- Die drei ???-ESC 2019

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #10 am: 27.10.2018 19:47 »
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Nun ist sie also da, die vierte Kurzgeschichten-Sammlung und es gibt wirklich kaum etwas aus der Buchvorlage, was es nicht ins Hörspiel geschafft hat. Das hat seine positiven wie negativen Seiten... Aber der Reihe nach:

01 Ben Nevis - Das schwarze Verlies
Trotz knapp 40 Minuten Spielzeit in ein und demselben Raum ohne Szenenwechsel oder Gastsprecher ein schönes Stück Hörspielkost, was hier in erster Linie an der spürbaren Spielfreude der drei ??? liegt. Man hätte es stark straffen können, aber gelangweilt habe ich mich nicht. Ermittlungen mal anders mit gutem Humor und schönen Dialogen. Oder hat es mir nur deshalb zugesagt, weil ich parallel bei Sniper 3D ein paar Zombies zur Strecke gebracht habe? :D Kann man mal hören, zum Einschlafen sicherlich gut geeignet.
7,5/10

02 André Minninger - Schwarze Seelen
Dorette Hugo (Brittany) feiert ihr doppeltes DDF-Comeback, als alleinige Sprecherin eines Zwillingspaares. Und es ist wirklich beeindruckend, wie sie die beiden Frauen zunächst so spricht, dass sie sich stimmlich unterscheiden lassen und das dann passend zur Wendung im Fall nicht mehr so ganz funktioniert. Auch diese Geschichte lässt mich etwas ratlos zurück, denn wie das schwarze Verlies rechtfertigen Fall und Verlauf eigentlich keine 30 Minuten Spielzeit, unterhaltsam war es dennoch. Auch hier dürfte das wieder den Sprecherleistungen geschuldet sein.
7/10

03 Christoph Dittert - Ein schwarzer Tag für Mr. Kingstone
Im Buch durch den Schreibstil und die schwache/unpassende Behandlung der Person Skinny Norris klar die schlechteste Story des Bandes. Im Hörspiel gut umgesetzt, auch hier zu Beginn wieder massiv langgezogen und dennoch nicht langweilig. Die Kurzgeschichte wird dadurch gerettet, dass Skinny nach der ersten Unterredung mit Kingstone keine Rolle mehr spielt. Michael Harcks Leistung als neuer Skinny war schon bei den flüsternden Puppen schwach, hier unterbietet er diese nochmal mühelos. Die Autoren täten gut daran, Skinny einfach nicht mehr einzubauen. Das Ende ist sehr hastig durch Bob präsentiert, da hätte man lieber am Beginn etwas straffen können.
6,5/10

04 Marco Sonnleitner - Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Vom Kriminalfall her hat mir diese Geschichte am besten gefallen. Die Musik ist 1A, die Kindersprecher niedlich, der Fall gut ohne Längen aufgebaut und zumindest relativ plausibel, mit einigen spannenden Stellen. Kelly war schon mal besser drauf, in einigen Szenen liefert sie eine eher wacklige Performance ab. Aber jedes Wiederhören in einem Special mit ihr macht Freude, nachdem das in der regulären Serie nicht mehr passieren darf.
8,5/10

05 Kari Erlhoff - Die schwarze PhantOma
Eine Mischung aus inszenierter Lesung und Hörspiel. Im Buch solide, als Hörspiel leider nicht zufriedenstellend. Schön, dass man mal wieder was von Lesley hört, schade nur, dass die Sprecherin genau wie Kelly nicht ihren besten Tag erwischt hat. Der Fall ist die Fortführung des Nebenhandlungsstrangs aus Nr. 184 „Der Hexengarten“ und eigentlich gar nicht so übel. Aber Spannung kommt gar nicht auf, da es mehr um Recherche geht und nicht darum, die Oma in Aktion in Szene zu setzen. Auch nerven die abgehackten SMS-Passagen ziemlich. Es war ein Experiment mit einem Konzept, welches nicht aufgegangen ist und welches man nicht nochmal ausprobieren muss.
5/10

06 Hendrik Buchna - Das schwarze Nest
Buchna hat in diesem KG-Band als Einziger das Konzept verstanden, dass man sich an Dingen probieren soll, die verständlicher- und zudem glücklicherweise nicht in der regulären Serie realisierbar sind. Das schwarze Nest hat es nahezu ungekürzt in die Hörspielumsetzung geschafft und alleine dafür lohnt sich die Compilation doppelt und dreifach. So eine herrliche Satire muss man erst mal abliefern können. Allerdings hätte man den Schlussabsatz mit Skinny getrost unter den Tisch fallen lassen können, auch weil sich doch die Frage stellt, woher er Smathers und den Fall Bergmonster kennt, das hat Buchna wahrscheinlich nicht bedacht (oder es war geschickt eingefädelt als letztes Easter Egg).
10/10.

Gesamt: 44,5/60 = 7,42 Punkte. Damit in der Bewertung eine starke 2- oder eine schwache 2.

Fazit: Ich bleibe für weitere KG-Bände offen, gerne mit mehr temporeicheren oder experimentiellen Storys. Auch „Der schwarze Tag“ kann sich hören lassen. Allerdings hätte man nicht schlecht daran getan, bei Kingstone, Seelen und dem Verlies ein wenig mehr zu straffen. Für 6 Storys hätten 2 CDs auch genügt, der Zeitgeist hat es doch gut vorgemacht. Die hier sehr häufig aufkommende Spielfreude unserer drei Stammsprecher lässt darauf hoffen, dass das „Geheimnis des Bauchredners“ mit derselben Motivation eingesprochen wurde.

Übrigens: Auf Amazon sind die Tracknamen der ersten fünf Geschichten der falschen Story zugeordnet. Mich würde interessieren, ob man den Fehler im Inlay der CD oder beim Tagging der Discs auch gemacht hat...
Nein, der Fehler ist bei der Kompaktbox mit den drei CDs nicht aufgetreten. Es wundert mich, dass sich die Rezensenten auf Amazon dieses Mal nicht über die verspätet freigeschaltete AutoRip-Datei aufgeregt haben.  003.png
Die CD-Version schien dieses Mal sogar ausverkauft gewesen zu sein, ich dachte bisher immer, dass die Kurzgeschichten weitaus weniger beliebt als die regulären Folgen wären.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #11 am: 15.02.2019 13:24 »
Ich bin bereits gestern in den Genuss gekommen, die Neufassung der schwarzen Katze einmal komplett durchzuhören.
Der Prolog ist in der Form weder in der Buchvorlage noch in der Originalhörspielfassung von 1979 enthalten, er bereitet einen atmosphärisch herrlich gelungenen Einstieg in dieses Hörspiel. Der Brand des Wanderzirkus in San Mateo wird im Prolog nachgestellt.
In dieser Art würden mir Prologe selbst in der regulären Serie gefallen.
Eine gewisse Ernüchterung folgt zugleich, diese Brisanz kann das folgende Hörspiele, vor allem CD1, zumeist nicht halten, was einerseits an der horrenden Laufzeit von 88 Minuten (minus des einminütigen Prologs) liegt und der daraus folgenden hohen Dialogdichte und andererseits an den teilweise schwachen Sprecherleistungen unserer lieben Hauptsprecher liegen dürfte.
Während Jens Wawrczeck sein gewohnt gutes Niveau hält und selbst der nicht immer komplett überzeugende Oliver Rohrbeck einen vermeintlich guten Tag hatte, hat Andreas Fröhlich auf ungemein unnatürliche Weise versucht hat, seine zugegebenermaßen zuletzt deutlich gealterte Stimme, zu verstellen, damit sie eher dem Alter der Protagonisten entspricht.
Das ging wahrlich in die Hose.
Apropos Hauptsprecher, Oliver Rohrbecks Einsätze klingen während des gesamten Hörspiels äußerst dumpf, so als ob sein Part nicht mit den anderen aufgenommen wurde. Im Inlay der CD wird zusätzlich zu dem Studio Körting ein weiteres Studio benannt.
Falls meine Vermutung zutreffen sollte, kann ich mir auch erklären, warum das Spiel der drei Hauptsprecher mitunter ziemlich gestellt und hölzern wirkt.


Die Actionszenen sind in Relation zu den mitunter ellenlangen monotonen Dialogen atmosphärisch als auch musikalisch gut in Szene gesetzt worden.
Bis auf die Verfolgungsjagd auf dem alten Vergnügungspark kamen die Actionszenen selbst im Klassikerhörspiel vor, der Anteil der Dialoge am gesamten Hörspiel hat sich demgegenüber leider deutlich gesteigert.
Witzig fand ich, dass sowohl im Klassiker von 1979 als auch in der Neufassung bei der Flucht von Gabbo von zwei Wachmännern gesprochen wird, hören tut man in beiden Hörspielen stets nur Einen.
Leider wird der Wachmann nicht wie damals von Peter Buchholz gesprochen, fraglich, ob er 2016 nicht verfügbar war oder insgesamt wenig Sorgfalt auf die Sprecherauswahl gelegt wurde. Bei TKKG hat Peter Buchholz in Folge 208 bekanntlich ebenfalls mitgewirkt.
Der neue Sprecher des Wachmanns liefert leider die schwächste Sprecherleistung des gesamten Hörspiels ab, ich zweifle übrigens, dass der ansonsten in seinen Rollen stets überzeugende Till Huster den Sprecherpart übernommen hat laut Sprecherliste.
Ich hätte mir ohnehin in diesem Hörspiel das Wiederhören von einigen altgedienten Sprechern aus den Klassikern gewünscht, bis auf Ursula Sieg und Stefan Schwade, welcher stimmlich kaum gealtert ist, wurde dieses Bitten meinerseits, nicht erhört.
Die leider 2016 verstorbenen Klaus Dittmann (Khan, der Kraftmensch) und Urs Affolter (Iwan) haben sich stimmlich und vom Tonfall her eindeutig an den Sprechern des Klassikers orientiert, diese beiden Neubesetzungen empfand ich als die gelungensten.
Auch Manfred Reddemann gibt als Gabbo einen hervorragenden Übeltäter ab, trotzdem nimmt man ihm gegen Ende den jungen Gabbo stimmlich nicht ab, womöglich hätten sich zwei ähnlich klingende Sprecher diese Rolle teilen sollen.
Diese Variabilität in der Stimmlage konnte Karl-Ulrich Meves 1979 besser umsetzen, logisch, er war damals über 20 Jahre jünger als Manfred Reddemann zu Zeiten der Aufnahme.
Hans Kahlert hat mir als Zirkusdirektor Carson nur bedingt zugesagt, ich empfand seine Darbietung gelegentlich als zu hölzern.
Wenigstens hebt er sich stimmlich klar von den anderen Sprechern ab, sein hohes Alter hört man ihm nicht an.
Der Soundtrack hat mir größtenteils zugesagt, einige orchestrale Musikstücken wurde verwendet und selbst die neueren Musiken passten zumeist.
Von der Geräuschkulisse ist dieses Hörspiel dem Klassiker deutlich überlegen, die Jahrmarktszenerie wurde zwar in der Vergangenheit (z.B. ,,im Haus des Henkers") bereits authentischer interpretiert, dennoch hat sich im Vergleich zu den letzten Planetariumshörspielen akustisch und vor allem von 1979 bis heute eine Menge getan.

Tja, was bleibt mir abschließend zu konstatieren. Bei zukünftigen Neuauflagen würde eine Laufzeit von 55 bis 70 Minuten locker ausreichen.
Bei der Konzeption der Dialogbücher von Minninger versus Francis fehlt schlicht ein vernünftiger Mittelweg, es braucht keinen ,,Kürzungsfetischsten" wie Francis (von diesem Ausdruck distanziere ich mich außerordentlich 012.gif) oder jemanden wie Minninger, der häufig versucht Buchvorlagen und besonders darin enthaltene unrelevante Dialogszenen 1 zu 1 ins Hörspiel zu übertragen, während bei ihm Actionsequenzen häufig der Schere zum Opfer fallen.
Das Hörspiel schneidet insgesamt zwar ein Stück besser ab als der Klassiker von 1979, dennoch wurde en masse an Potenzial verschwendet.
Ich habe mich aufgrund der weitaus gelungeneren zweiten CD auf eine knappe 2- als Note festgelegt.



Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #12 am: 15.02.2019 20:14 »
Ich gebe sie mir nachher mal. Die Erstauflage war nie so wirklich mein Fall, da Zirkusthematiken generell eher nicht in meinem Interessensbereich liegen und eigentlich auch nichts Spannendes in Folge 4 passiert ist. Na, mal sehen, was Minninger draus gemacht hat. Dass man hört, dass Oliver Rohrbeck separat aufgenommen wurde, stimmt mich nicht gerade positiver.
„Da... hat jemand angerufen...“
„Manche Leute behaupten, das wäre der Zweck des Telefons!“

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Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #13 am: 15.02.2019 22:23 »
7 Minuten bisher gehört und es unterscheidet sich im Prinzip kein bisschen von dieser peinlichen Produktionsart beim Tornadojäger und dem kalten Auge. Die Idee mit dem Prolog finde ich recht erfrischend und akustisch geht das auch in Ordnung, aber die Sprecherleistungen sind schon in dieser kurzen Passage grauenhaft. Dann hatte ich gehofft, dass man musikalisch wirklich ausschließlich auf ältere Stücke zurückgreift - Pustekuchen. Thomas Fritsch als Erzähler - ja. In dieser Verfassung: nein! Karin Lieneweg klingt genauso demotiviert und ablesend wie in Folge 195, obwohl die doch deutlich später aufgenommen wurde. Der einzige Lichtblick ist die Sprecherleistung von Jens Wawrczeck, die gewohnt souverän ist. Ansonsten - ich weiß nicht, ob ich es durchhalten werde. Die Waschzuber-Szene hätte jedenfalls schon mal kein Mensch gebraucht, ich hatte mir von dieser Neufassung einfach versprochen, dass man die belanglose Erstauflage mit den Actionszenen ergänzt, die nur im Buch vorkommen, dabei aber nicht zwangsläufig auch andere langatmige und unnötige Dialogszenen mit aufnimmt. Ja, vielleicht wird es jetzt besser. Aber wenn es so schlimm anfängt, dann lehrt die Erfahrung, dass der erste Eindruck auch der zweite ist.
„Triceratops? Hmm, klingt wie ein leckeres Kaubonbon.“

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Offline Männlich Mr. Murphy

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Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #14 am: 10.11.2019 13:13 »
Das versunkene Schiff - Special - Gestern habe ich mir das "versunkene Schiff" erstmals angehört. Im Planetarium war ich nicht, deshalb war es eine Premiere für mich. Nachdem mir die Buchvorlage von André Marx bereits sehr gut gefallen hat, fand ich nun auch die Verhörspielung sehr gut. Das ungefähr 103 Minuten lange Hörspiel bietet eine innovative Schatzsuch-Story mit hervorragender Atmosphäre, guter Figurenzeichnung, und immer mal wieder Humor dazwischen. Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Aufgrund der Länge des Hörspiels wurden kaum Inhalte vom Buch gestrichen. Ich bin zufrieden.

Ist kegeln mit Thomas Anders als mit Dieter Bowlen?

Wenn einem die dritten Zähne in die Nudeln fallen, hat man dann Zahnpasta?

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Offline Männlich jankru

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #15 am: 11.11.2019 20:16 »
Brainwash mochte ich besonders als Buch, da hats viel mehr vor Spannung geknistert.

Die Musik-Dinger mag ich nicht. Egal ob alt oder neu, die Musik eignet sich nicht als alleinstehende Songs. Sind für mich auch keine Sonderfolgen, sondern dreingaben, genauso wie die Liveversionen der Hörspiele, die ich sehr gut finde, weils einfach was anderes ist, aber lieber auf DVD. Den Drei Tag fand ich sensationell, und die anderen sind schon längst wieder meinem Gehirn entflohen.
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Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #16 am: 22.11.2019 13:06 »
Das versunkene Schiff ist für mich das mit Abstand beste Planetariumsspecial bislang, trotz einiger vor allem zu Anfang gekünstelter Dialoge der drei ??? untereinander. Das sich Oliver Rohrbecks Stimme wie bei der schwarzen Katze blechern anhört, würde ich gerne verschweigen, denn abseits so manch hölzerner Dialoge ist die Folge wirklich gelungen. Unabhängig von der Laufzeit von fast 2 Stunden entwickelt sich in der Folge eine überaus brisanter Fall, der handlungstechnisch eindeutig an frühere drei ???-Fälle angelehnt ist und in einem der spannendsten Finale der letzten Jahre mündet. Überdies sind ebenfalls die Tauchszenen akustisch und atmosphärisch hervorragend umgesetzt, was für die gesamte Musikuntermalung zutrifft. Der Soundtrack besteht ausschließlich aus älteren Stücken, eine Komposition, die in der Neuauflage der Geisterinsel prägnant eingesetzt wurde, dürfte das einzige nicht instrumentale oder orchestrale Musikstück dieses Hörspiels sein.
Die Musikuntermalung ist sicherlich neben der Geräuschkulisse der größte Pluspunkt dieses Hörspiels.
Ich vergebe insgesamt eine wohl verdiente 1- bis 2+.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #17 am: 03.01.2020 18:29 »
Zuletzt wurden Hörbeispiele zum letzten Beitrag der zweiten Staffel der Planetariumshörspiele ,,und der dreiäugige Totenkopf" veröffentlicht.
Als Sprecher konnte ich Robert Missler, der seit über zwei Jahren nicht mehr aktiv zu sein scheint, und Christiane Leuchtmann heraushören.
Auf die erste Vertonung einer der drei Graphic Novels der drei ??? freue ich mich ungemein, diese Folge scheint ja einen Ausflug in die filmische Vergangenheit der ersten Detektivs zu sein.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
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Offline Männlich Mr. Murphy

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Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #18 am: 04.01.2020 12:20 »
Ich bin auch gespannt auf die erste Vertonung einer der drei Graphic Novels der drei ??? Im Planetarium habe ich sie nicht gehört.

Es gab im Vorfeld Unkenrufe von Fans wegen der vermuteten Spielzeit des Hörspiels: Ist die Spielzeit für die Geschichte nicht viel zu lang? Da es ein Graphic Novel ist, hat die Story weniger Text als eine normale Geschichte. Auch für mein Dafürhalten würden 40 Minuten locker ausreichen. Wurde die Geschichte fürs Hörspiel verlängert bzw. erweitert? Auch aufgrund dieser Überlegungen bin ich wirklich aufs Ergebnis gespannt.

Ist kegeln mit Thomas Anders als mit Dieter Bowlen?

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Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #19 am: 04.01.2020 23:18 »
Die Folge scheint wie die anderen Planetariumsfolgen aus zwei CDs zu bestehen, ich würde daher nicht davon ausgehen, dass die Laufzeit derart kurz sein wird. Falls das Hörspiel im Vergleich zur Graphic Novel erweitert werden dürfte, worauf die Hörbeispiele nicht hindeuten, möchte ich nicht hoffen, dass dies auf Kosten der Dramaturgie gehen wird. Lassen wir uns überraschen.  003.png
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Edmund Raismeyer ✝

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #20 am: 08.01.2020 09:55 »
Ist euch eigentlich auch aufgefallen, das Justus in ...und das versunkene Schiff viel dumpfer und weniger klar klingt als die anderen Rollen?

Liegt es vielleicht daran, dass O. Rohrbeck verhindert war und deswegen in einem anderen Studio aufgenommen hat?

Katzmeier: Die Frau ist mir schnuppe, mich interessiert nur das Geld!
Gerlach: Das kanntste doch nicht machen, Robert!
Fläming: Robert!
Zitat aus Folge 16 - X7 antwortet nicht

Selbig: Hat Dir jemand ins Gehirn gekackt?!
Tim: Moment nein, dagegen hätte ich was.
Selbig: Verpiss, dich, Mann!
Tim: Nein, nein diese Gossensprache...
Selbig: Willst du eins in die Zähne?!
Tim: Dann würde ihre im selben Moment im Arsch Klavier spielen, wenn ich ihre vulgäre Ausdrucksform benutzen darf.
Zitat aus Folge 99 - Hilflos in eisiger Nacht

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #21 am: 08.01.2020 13:23 »
Das wurde auch bei der Neufassung der Katze von Fans bemängelt. Ich hab beim Schiff aber keinen störenden Qualitätsverlust festgestellt (klar, ich saß jetzt auch nicht mit hoch aufmerksamen Lauschern direkt vor einer Riesen-Stereoanlage mit Monster-Boxen), Katze ist bei mir irgendwie untern Tisch gefallen, fand den Anfang da schon zu fad, muss ich mal nachholen.
„F wie V ... V wie F ... Ich weiß, wo Blacky ist. Meine Mutter hat Blacky entführt!“

- DDF (000) - Peter - Fremder Freund -

Offline Männlich Das blaue Wunder

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #22 am: 23.02.2020 21:46 »
Ich habe zu meinem eigenen Verdruss seit geraumer Zeit das Gefühl, doch langsam zu alt für Kinder-/Jugendhörspielserien zu werden. Es wird irgendwie immer mehr verweichlicht, verkindlicht, entschärft, gekünstelt und die Natürlichkeit rausgenommen. Dieses Gefühl hatte ich früher nie und es ist auch nicht so, dass ich, wenn ich mir heute nochmal Hörspiele anhöre, die ich früher gefeiert habe, mich fragen muss, warum ich das damals nie wahrgenommen habe, denn das Problem der Verkindlichung existierte früher schlichtweg nicht. Nicht bei TKKG, nicht bei den drei ???, auch nicht wirklich bei den Fünf Freunden und noch nicht mal bei den Klassikern von Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen und Co., das war einfach anders, ne andere Zeit, ne andere Machart und natürlich andere Themen. Mit „Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf“ hat Europa eine Produktion auf den Markt geworfen, die es nun eigentlich über die komplette Spielzeit so dermaßen übertreibt, dass man gar nicht anders kann, als jeden Millimeter des Inlays mit der Lupe nach dem Wort „Parodie“ oder „Satire“ abzusuchen (Ich habe leider nur den MP3-Download, falls jemand den Vermerk bei der CD gefunden hat, bitte melden). Denn es wäre ohne Witz mein schlimmster Albtraum als jahrelanger ???-Fan, wäre diese Produktion vom Team hundertprozentig ernst gemeint. Das würde dem Ganzen auch das letzte Fünkchen Sinn nehmen, das ich hinter diesem Machwerk erkennen kann. Man kann einem André Minninger ja sehr viel vorwerfen, dass er als Skriptautor der letzten 140 regulären Hörspielfolgen ständig Actionszenen aus den Büchern nicht übernimmt, zu viele Laberszenen einbaut, zu wenig Atmosphäre kreiert, zu stümperhaft die Buchfassungen kürzt [...], aber die peinlichsten Produktionen mit den peinlichsten Aussetzern überhaupt, die kommen beide tatsächlich NICHT von ihm (diese hier und der Tornadojäger aus der ersten Planetariumsstaffel). Und darüber bin ich sehr, sehr glücklich.

Meine Deutungsebene für diese Folge sieht in etwa so aus: Die Herren Ivar Leon Menger und John Beckmann wollten endlich ein für alle Mal die ganzen „Nach den Klassikern waren alle Hörspiele doof“-Fans loswerden und haben sich dafür genau das passende Skript geschnappt. Ein ganz klassischer Fall (verschwundener Smaragd), ein Haufen total durchgeknallter Figuren (schrullig war ja Markenzeichen der Klassiker, manche Folgen leben sogar von solchen Figuren), ein bisschen Erschrecken der Detektive, um sie von Ermittlungen abzuhalten, was bei Justus natürlich genau das Gegenteil bewirkt und Ermittlungen von A nach B mit dem schön geordneten Besuch sämtlicher Verdächtiger, mal mehr als „Praktikanten“ oder „Journalisten“, mal ganz direkt als Detektive. All das wird hier so dermaßen auf die Spitze getrieben und/oder ins Lächerliche gezogen, dass jeder Nur-Klassiker-Fan unter Garantie nach dem Konsum dieser Folge mindestens ein paar Jahre lang keine Neuerscheinung aus Rocky Beach mehr anrühren wird.

Wenn das nicht der Fall ist und man hier tatsächlich eine ernstgemeinte Produktion abgeliefert hat, dann soll mir bitte jemand folgende Liste an Fragen, die sich mir mit dieser Annahme beim Hören des Hörspiels stellen, erklären (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
- Liefern in einer Low-Budget-Filmproduktion alle Schauspieler ganz gezielt eine unglaublich unnatürliche Leistung ab, auch wenn sie es besser könnten, aber man halt zu wenig bezahlt bekommen hat?
- Ist das eure Definition von gruselig, wenn eine hohe Stimme ein paar halbgare Drohungen in zweieinhalb sich ständig wiederholenden Sätzen unter kaum wahrnehmbarer Musikuntermalung ins Mikro zischt?
- Wie konnte das „Wesen“ überhaupt in der Zentrale platziert werden, die doch seit Folge 125 aus genau jenem Schutzgrund wieder unter Schrott begraben ist?
- Warum findet man nicht einen nachvollziehbaren Grund für den ersten Museumsbesuch der drei Detektive und lässt diese Szene so random erscheinen? Es ist ja wirklich unfassbar überraschend, dass das Horrormuseum später nochmal wirklich eine Rolle spielt
- Wieso entpuppt sich Bob plötzlich als großer Horrorfan, der dieses Genre in Folge 182 nicht gerade gelobt hat, anstelle von Peter, der plötzlich Horrorfilme hasst, sie aber früher (Folge 34/170) noch toll fand?
- Wieso hat Justus urplötzlich eine Katzenhaarallergie? Die drei ??? hatten schon öfter mit Katzen zu tun und da war das nie Thema. Und wieso ist das Bob und Peter eigentlich so schnurzpiepe?
- Wieso wird Justus in seiner Maskerade am Ende nicht umgehend an seiner Stimme oder seiner fülligen Statur erkannt und kann sein Vorhaben so problemlos durchführen?
- Wie ist es möglich, einen Jungen, den man als Dreijährigen (!) letztmals gesehen hat - und das wohl nicht häufig - ein Dutzend Jahre später sofort wiederzuerkennen? Gerade als Schauspielerin trifft man in seinem Leben in so einem Zeitraum wohl Hunderte Leute
- Wieso kriegt man gleich einen völlig unauthentischen, völlig übertriebenen Heulkrampf, wenn man einen Gegenstand nicht wiederfindet, den man sowieso nie mochte und wieso bewahrt man den dann trotzdem noch Ewigkeiten auf und wieso tritt Peter mit „Vielleicht ja nur verlegt“ dann nochmal extra schön absichtlich in die Wunde rein, obwohl man das gar nicht müsste?
- Wieso wird Beweismaterial für ein Verbrechen (Filmrolle), das dem Verbrecher vorliegt, nur versteckt und nicht vernichtet? Das ergibt gar keinen Sinn und lässt sich auch mit verschiedenen Thesen, die man dazu aufstellen kann, nicht lückenlos und schlüssig klären
- Wieso druckt man so eine unglaublich auffällige Sprecherliste im Inlay ab und kaschiert da nichts?
- Wieso sollen die drei ??? schon sterben, obwohl sie noch gar nicht das erreicht haben, was sie erreichen sollten?

Am besten gefallen mir bei den Dialogen immer diese Füllsätze. Mittlerweile reicht es schon nicht mehr, nur so was wie „Ich klingel/klopfe mal“ zu sagen, wenn man genau das sowieso gleich darauf hört, sondern man muss Offensichtliches jetzt auch noch mit Sachen wie „Wenn der Projektor jetzt noch funktioniert, wissen wir gleich was drauf ist“ (Ach nee, echt?) und „Es funktioniert. Der Projektor wirft ein Bild an die Wand.“ kommentiert werden. Auch diese ziellosen Dialoge, wie zB als Justus Peter versucht zu erklären, warum er niemandem versprechen darf, dessen Unschuld zu beweisen, machen das Werk nicht gerade authentischer. Selten habe ich mich durch ein Hörspiel gekämpft, bei dem man so dermaßen häufig gespürt hat, dass die Sprecher allesamt schön gemütlich vor ihren Mikros im Studio sitzen und dass sie sich nicht gerade in der entsprechenden Situation befinden, die sie gerade spielen. Vielleicht war’s hier auch ne Persiflage auf das amerikanische Filmgeschäft und deshalb so gewollt skurril, aber wie dem auch sei, schön geht anders.

Trotzdem kann dem Hörspiel meinem Empfinden nach einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Es ist nicht sterbenslangweilig, es ist keine Einschlaftablette, es hat sogar eine durchaus interessante Grundidee und es hat mich doch an diversen Stellen zum Lachen gebracht (so zB die 1:1-Übernahme der Möwenszene aus dem Special „Fremder Freund“), also irgendwas wurde hier schon einigermaßen richtig gemacht. Trotzdem, obwohl vom Fall her nichts dagegen sprechen würde, fühlte es sich zu keinem Zeitpunkt wie eine reguläre DDF-Produktion an. Jetzt kann man natürlich damit kommen, dass wo Special draufsteht halt auch Special drin ist. Schon klar, aber ich hätte das gerne frühzeitig klar klassifiziert. Bei den Kurzgeschichten ist von Beginn an klar: Das ist eine Kurzgeschichte. Da sind dann auch mal Zeitreisen erlaubt oder die drei ??? verschaukeln sich selbst („Das schwarze Nest“), aber da ist dann auch die ganze Zeit klar, wie das gemeint ist und was sich dabei gedacht wurde. Hier ist es das nicht und genau das macht mir Angst. Ich weiß nur, dass ich absolut froh bin, dass „Der dreiäugige Totenkopf“ kein Hörspiel mit einer regulären Folgennummer ist, denn sonst wäre es tatsächlich definitiv meine letzte Folge gewesen und Herr Menger und Herr Beckmann hätten mein Interesse an den drei ??? restlos getötet.

Und da sich diese Folge keinem Genre eindeutig zuordnen lässt, kann ich auch nicht beurteilen, ob sie darin gut funktioniert und vergebe eine neutrale Mittelwertung. In ein paar Jahren wird man vielleicht sagen, die Folge sei so schlecht, dass sie fast schon wieder gut ist. Bitte verschont uns trotzdem in Zukunft von solchen ... Experimenten. Ich will auch weiterhin wissen, was genau ich mir da anhöre und mich nicht fragen müssen, ob ich irgendwo falsch abgebogen bin.
„Ein Russe aus Japan mit deutscher Mutter!“

- TKKG (084) - Dynamit im Kofferraum -

Offline Männlich Andromeda

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #23 am: 24.08.2020 12:58 »
Ich hoffe, das ist jetzt eine halbwegs interessante Info für euch. Vor kurzer Zeit wurde die dritte Planetariumsstaffel angekündigt, die bereits ab dem September in einer kleiner Auswahl an Planetarien starten soll. Mit einer Veröffentlichung als reguläre Hörspielfassung wird man wohl wie gehabt mindestens ein Jahr warten müssen, falls Corona den Machern keinen Strich durch die Rechnung macht sicherlich.
Als Folgen sind, Stand jetzt, dabei:

Die drei ??? und das Grab der Maya
Die drei ??? Das Dorf der Teufel

Zu der ersten Folge der 3. Staffel existiert bereits eine Besetzung, die mit einer Überraschung aufwarten kann. Skinny Norris wird aufgrund des Todes von Michael Harck vor mehr als einem Jahr nun von Tim Kreuer gesprochen, der dem Erzfeind der drei ??? auch im Kids-Ableger seine Stimme leiht.
Ich finde diese Besetzung recht unglücklich, und das nicht, weil ich Tim Kreuers schauspielerisches Können insgesamt bezweifle, sondern, weil er schlichtweg viel zu jung klingt, wenn man das mal mit den Hauptsprechern vergleicht. Skinny hat stets eine diabolische und nervende Stimmlage ausgezeichnet, die sein Stammsprecher Andreas von der Meden wirklich gut rüberbringen könnte. Tim Kreuer hingegen klingt in seinem Timbre viel zu weich, trotzdem halte ich ihn für einen guten Sprecher. Aber ich bezweifle, dass mir diese Umbesetzung im Endprodukt zusagen wird.
Skurriler, von mir leicht veränderter Dialogfetzen aus dem Drei-???-Universum:

,,Verschwinde! Hau ab!", schrie Peter ohrenbetäubend, während er voller Ekel, vor der abscheulichen Gestalt der Hexe, seinen Blick zu Boden sinken ließ.
,,Dein Wunsch ist mir Befehl! Ich habe schon einen teuflischen Appetit. Um Mitternacht kehre ich zurück, und dann werde ich dich fressen!", drohte die Hexe, während sie in dem Bruchteil einer Sekunde in schallendes Gelächter ausbrach.
Ein Gelächter, wie es nur aus der Kehle einer teuflischen Gestalt kommen konnte, voller Angst wandte Peter seinen Blick wieder ab. Als er sogleich seinen Kopf wieder hob, war die Hexe spurlos verschwunden.

Offline Männlich Edmund Raismeyer ✝

Antw:Die drei ??? Sonderfolgen
« Antwort #24 am: 24.08.2020 17:51 »
Schon der zweite Skinny-Sprecher ist verstorben? Das habe ich gar nicht mitgekriegt. Wenn Tim Kreuer so spricht spricht, wie in den ??? Kids, fände ich es ebenfalls unpassend. Dort klingt er viel höher als Skinny in Die drei Fragezeichen. Er soll ja auch dort auch erst 14,13? sein. Skinny hat bei den ??? eine sehr erwachsene, tiefe Stimme. Aber vielleicht spricht er in einer anderen Tonlage und bekommt es gut hin. Wäre auch möglich. Ich bleibe trotzdem skeptisch.

Katzmeier: Die Frau ist mir schnuppe, mich interessiert nur das Geld!
Gerlach: Das kanntste doch nicht machen, Robert!
Fläming: Robert!
Zitat aus Folge 16 - X7 antwortet nicht

Selbig: Hat Dir jemand ins Gehirn gekackt?!
Tim: Moment nein, dagegen hätte ich was.
Selbig: Verpiss, dich, Mann!
Tim: Nein, nein diese Gossensprache...
Selbig: Willst du eins in die Zähne?!
Tim: Dann würde ihre im selben Moment im Arsch Klavier spielen, wenn ich ihre vulgäre Ausdrucksform benutzen darf.
Zitat aus Folge 99 - Hilflos in eisiger Nacht