• TKKG - BUCHzitate-Quiz --- Folge 1 - 60 --- und Taschenbücher 5 1
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AutorThema: TKKG - BUCHzitate-Quiz --- Folge 1 - 60 --- und Taschenbücher  (Gelesen 60399 mal)

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Offline Männlich Herr Sauerlich

Hier was Neues:

Der Waldsaumweg führte am Waldsaum entlang.Vermutlich hatte er daher seinen Namen.
Der Wald lag außerhalb von Grünauken.
Über den Lenker seines neuen Rennrades gebeugt, preschte Tim über die unbefestigte Straße. Bei Regen war das sicherlich eine Schlamm-Pampa.Aber geregnet hatte es seit Ende Juli nicht mehr. Das Gras auf der großen Kuhweide zu seiner Rechten war schon mehr gelb als grün: und die Kühe kauten so langsam,als wäre ihnen übel von den knack-trockenen Halmen.

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Ist das Spion auf der Flucht?

Offline Männlich Herr Sauerlich

Jawohl. Das ging ja schnell.  18x55.gif

Offline Männlich Herr Sauerlich

Machst du was neues?

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Zitat
"Der Oldie ist es", wisperte Karl.
"Wäre dumm, wenn er uns sieht."
Oskar schniefte durch seine Hundenase. Doch die Bienen summten ziemlich laut und übertönten ihn.
Eduard von Lommingen war sicherlich 80 Jahre alt. Seinen Haut erinnerte an einen braunen Ledermantel, der Wind und Wetter getrotzt hatte und nun bald zu den Altkleidern ausgemustert wird.
"Für welches Kunstwerk wollen Sie 11600 Mark zahlen ?"
"Für welches ?! Natürlich für alle 22 zusammen !"
"Hah ! Leute, das muß man gehört haben !"

Offline Männlich Herr Sauerlich

Duell im Morgengrauen?

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Nein, falsch. Es ist kein Taschenbuch.
"Für welches Kunstwerk wollen Sie 11600 Mark zahlen ?"
"Für welches ?! Natürlich für alle 22 zusammen !"
"Hah ! Leute, das muß man gehört haben !"

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Gangsster auf der Gartenparty?

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Stimmt, schnell , sehr gut... 23x31.gif
"Für welches Kunstwerk wollen Sie 11600 Mark zahlen ?"
"Für welches ?! Natürlich für alle 22 zusammen !"
"Hah ! Leute, das muß man gehört haben !"

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Wie begossene Pudel standen beide vor ihm.
Dann sagte T. kleinlaut: „Das wäre ungerecht, Herr Assessor, wo wir Ihnen doch eine Freude machen wollten.“
„Wie? Was meinst du?“
„Wir waren nur rasch in der Stadt bei dem Foto-Geschäft.“
„Welches Foto-Geschäft?“ fragte Braun.
„Brinkmeier heißen die, glaube ich“, sagte T.. Das war frei erfunden.
„Was wolltet ihr dort?“
„Fotos abholen. Aber sie sind noch nicht fertig.“
„Was hat das mit mir zu tun?“
„Sie sind doch auf einigen drauf.“
„Ich? Wieso?“ fragte Braun arglos.

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Sehr gute Wahl. Sofort fällt es mir nicht ein, also ein bischen Ermittlungsarbeit:

Assessor Braun...hmmm...da erinnere ich mich an eine Illustration im Buch, auf der er ein kariertes Sakko trägt, kann das sein ?
"Wissen Sie, verehrter Herr von Ritzlstein-Pfau, was ich überschläglich als Kaufsumme errrechnet habe ? 200.000 Mark ! Wahrscheinlich ist das noch viel zu niedrig."

Offline Männlich Einfach nur Beppo

mmh vielleicht gibt es noch weitere illustrationen. auf einer illustration in der nähe der szene trägt er ein gestreiftes hemd

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Das Geiseldrama ?

Aber da ist es doch das verliebte Assessorenpärchen...ist Braun der eine Teil davon ?
"Und weil ich weiß, daß Sie den Erlös für einen guten Zweck verwenden wollen, bin ich bereit, Ihnen einen außergewöhnlich günstigen Preis zu machen ! Nämlich 11.600 Mark !
Das ist sehr günstig für Sie !"

Offline Männlich Einfach nur Beppo

ne, geiseldrama ist es nicht

Offline Männlich Einfach nur Beppo

so gehts weiter:

„Ach, wissen Sie. Es sind sicherlich sehr lustige Fotos. Ein Schüler, dessen Namen ich nicht nennen möchte, hat sie kürzlich geschossen. Er kam zufällig vorbei, als Sie, Herr Assessor, die Tropicana-Bar verließen. Sie wären so herrlich beschwipst gewesen sagt er. Fünf Minuten hätten Sie gebraucht, um Ihren Wagen aufzuschließen. Und dann erstmal der Zickzack-Kurs, als Sie abfuhren. Besagter Schüler hat sich gebogen vor Lachen. Und da er seine Kamera dabei hatte, konnte er nicht widerstehen. Ein Dutzend Fotos hat er gemacht. Die wollten wir Ihnen zeigen. Damit Sie auch mal was zum Lachen haben — nach einer so freudlosen Jugend, meine ich. Wo Sie doch nur immer gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet haben. Und nichts als Disziplin und Pünktlichkeit kannten.“
Studien-Assessor Braun starrte ihn an. Sein Adamsapfel hüpfte, so krampfhaft mußte er schlucken.

Offline Männlich Herr Sauerlich

Kommt mir bekannt vor. Die Stunde der schwarzen Maske?

Offline Männlich Einfach nur Beppo

ne das buch ist es leider nicht.

hmm dachte die szene wäre recht berüchtigt (hatte sogar bissl angst, dass diese stelle in diesem thread schonmal genutzt wurde). denke die szene ist bekannt, nur die zuordnung zum buch ist schwer. verlängern nach vorne oder hinten führt dann wahrscheinlich nicht so viel weiter?

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Und jetzt ? ;)

Leider stehen meine Bücher nach dem Umzug noch nicht in Reih und Glied...das gestreifte Hemd vom Braun könnte ich sonst eher heraus blättern mit bisschen System...

Tarzan oder Tim ? ;) Band 1 bis 40 ?

Nicht weiter kommen nützt auch nix...;)
"Wissen Sie, verehrter Herr von Ritzlstein-Pfau, was ich überschläglich als Kaufsumme errrechnet habe ? 200.000 Mark ! Wahrscheinlich ist das noch viel zu niedrig."

Offline Männlich Einfach nur Beppo

war als frage gemeint. soll ich diese szene iwie erweitern oder wisst ihr eh welche szene es ist. dann würde ich eine andere stelle aus dem buch suchen

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Erweitere die mal bitte.
"Allein der Armlehnstuhl von Jacob Freres ist ein Vielfaches dessen wert, was sie anbieten ! Ganz zu schweigen von dem Almorratxa, dem Rosensprenger aus dem 17. Jahrhundert.
Also entweder haben Sie von diesen Dingen hier keine blasse Ahnung, oder Sie sind ein echter Altühai, jawoll !"

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Was T. über Brauns Rauschzustand nach dem Besuch in der Tropicana-Bar erzählte, stimmte Wort für Wort. Ein Schüler hatte das beobachtet. Aber der Schüler besaß gar keinen Fotoapparat und wäre auch nicht auf die Idee gekommen, den Pauker in seiner peinlichen Situation abzulichten.
Das hatte T. jetzt blitzschnell erfunden, und die Wirkung zeigte sich sofort.
„So? Hm.“ Braun zwang ein Lachen heraus. Es klang, als werde auf einen Metalleimer gehämmert. „Na ja, ist ja nett. Müßt mir die Bilder zeigen. Im übrigen war ich stocknüchtern. Der Eindruck hat getäuscht. Denn... äh... sollte ich jemals zuviel trinken — was noch nie passiert ist —, würde ich bestimmt nicht mehr fahren.“
„Völlig klar“, nickte T. „Aber bitte, melden Sie uns nicht dem Direktor.
„Hm. Also gut. Will mal ein Auge zudrücken und nochmal Gnade vor Recht... Aber daß mir das nicht wieder vorkommt!“
„Bestimmt nicht!“ versicherten die beiden im Chor.
Als sie im ADLERNEST waren, ließ sich Klößchen prustend aufs Bett fallen. Er bebte vor Lachen. Immer wieder patschte er mit der Hand aufs Kopfkissen.
„Also nein! Herrlich! Das gibt’s nicht! Toll! Wie du den reingelegt hast! Der war ja nur noch einszwanzig mit Hut. Muffengang (Herzklopfen) hat der jetzt, daß er bestimmt vor Aufregung nicht schlafen kann.“
T. setzte sich auf sein Bett. „Ja, ich habe ihn geblufft.“
„Erstklassig.“
„Ich weiß nicht.“
„Wieso? Warum siehst du’n so grämlich aus?“

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Zitat
Sie gingen hinaus. Der Himmel war mit lilafarbenen Wolken überzogen. Es dunkelte, und ein paar Regentropfen sprenkelten den Asphalt.
Karl brachte Gaby nach Hause. T. und Klößchen legten sich mächtig ins Zeug, um noch einigermaßen pünktlich ins Internat zu kommen. Trotzdem — sie hatten das Schulgelände unerlaubt verlassen; und im zweiten Stock, wo die Schüler der Mittelstufe wohnten, liefen sie prompt Assessor Braun in die Arme.
„Himmel“, konnte Klößchen gerade noch flüstern, „wir haben ja ganz vergessen, daß er diese Woche der EvD (Erzieher vom Dienst) ist.“
„Ach?“ meinte Braun, als er sich im Flur vor ihnen aufbaute. „Die Herren kommen auch schon? Wie nett! War es angenehm in der Stadt? Ich bin ja nur froh, daß ihr euch jetzt schon zurückbemüht und nicht erst nach Mitternacht oder gegen Morgen. Richtig dankbar muß ich euch sein. Himmel! Was ist das für eine Jugend?!“
Allmählich redete er sich in Stimmung. Seine etwas vorstehenden Kalbsaugen begannen zu leuchten. „Wenn ich da an meine Zeit denke!“ (Das lag höchstens 15 Jahre zurück, denn er war noch lange nicht 30). „Wir haben gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Disziplin und Pünktlichkeit waren keine leeren Worte. Wir wußten noch, wo’s langging. Bei dir, Willi, sehe ich schwarz. In allen Fächern kippelig, und jetzt auch noch das. Bei T. ... na ja. Er ist wenigstens ein guter Schüler, und sein Sport... Aber das rechtfertigt auf keinen Fall, daß ihr euch benehmt, wie die Axt im Walde. Ich überlege mir ernsthaft, ob ich euch dem Direktor melde.“

ergänzung vorne

ergänzung hinten raus

Zitat
„Es ist doch eine üble Methode, Willi. Leider funktioniert sie fast immer, wenn man bei jemanden was durchsetzen will. Man muß die dunklen Punkte des anderen kennen. Jeder hat welche. Und damit kann man ihn unter Druck setzen. Die Politik lebt davon. Aber es ist schäbig. Und nennen wir es ruhig so, wie es heißt: Erpressung. In unserem Fall war es zwar Notwehr. Aber eigentlich schäme ich mich. Braun denkt doch jetzt, wir hätten die Fotos und könnten ihm zusetzen.“
„Hm.“ Klößchens Heiterkeit verflog. Er setzte sich auf. „Stimmt, was du sagst. Und Braun ist ja nun wirklich kein übler Kerl.“
„Er spinnt ein bißchen. Manche Erwachsenen glauben, sie könnten einen für dumm verkaufen. Such’ mal einen, der zugibt, daß er miserabel in der Schule war und nichts als Streiche im Kopf hatte. Wenn man die meisten hört, bestand deren Generation nur aus Musterschülern. Man muß sich wundern, wieso die Welt noch kein Paradies ist. Aber ich finde: Erwachsene, die zugeben: ,Ja, wir haben genau soviel Mist gebaut wie ihr’, und dann Ratschläge erteilen und Ermahnungen — die sind doch viel glaubwürdiger. Die nimmt man ernst.“
Klößchen nickte. „Exakt! So ist es.“
T. dachte eine Weile nach. Dann stand er auf. „Ich bieg’ das wieder hin. So geht’s nicht.“
„Was denn?“
„Ich sage Braun die Wahrheit.“
„Au Backe. Das nenne ich Mut. Ist aber stark von dir.“
T. grinste. „Ich fühle mich ganz anders.“
Er trat auf den Flur. Assessor Braun war nirgends zu sehen. Nebenan in der RÄUBERHÖHLE war er nicht. Auch nicht in der GROTTE — wie die nächste Bude hieß.
T. suchte ihn im ganzen Haus, dem Haupthaus. Vergebens.
Als er ins Freie trat, sah er, daß drüben im Pauker-Silo — dem Gebäude, in dem nur Lehrer und Erzieher wohnten — hinter Brauns Fenster Licht brannte.
Tarzan ging hinüber und klingelte.
„Nanu, du?“
Braun hatte seine Jacke abgelegt. Er war ziemlich blaß, und unter dem linken Auge zuckte ein Muskel.
„Kann ich Sie einen Moment sprechen, Herr Assessor?“
„Klar, komm rein!“
Braun bewohnte als Junggeselle ein großes Apartment. Es war supermodern eingerichtet — mit viel Glas und Metall. An den Wänden hingen Graphiken, die nichts Gegenständliches zeigten, sondern geometrische Formen, gefärbte Spiralnebel, zerhackte Bauklötze, willkürliche Kleckse — oder was immer das sein mochte.
„Nun, T.?“
„Ich möchte mich entschuldigen“, sagte der Junge. „Ich habe Sie angelogen.“
Braun lächelte, sagte aber nichts.
„Es existiert kein Foto von jenem Abend, als Sie angetrunken aus der Bar kamen“, fuhr Tarzan fort. „Sie wurden zwar beobachtet, aber nicht fotografiert. Ich weiß nicht, warum ich das vorhin behauptet habe. Vielleicht, weil mich Ihre Vorhaltungen nervten. Und weil ich mich irgendwie in die Enge getrieben fühlte. Jetzt tut es mir leid.“
„Setz’ dich!“ sagte Braun. „Möchtest du eine Cola?“
„Gern.“
Der Assessor ging in die kleine Küche nebenan, brachte Glas und Limonade. Er selbst trank ein Bier. Grinsend stieß er mit Tarzan an.
„Es spricht für dich, T., daß du hergekommen bist. Ich hätte wahrscheinlich eine unruhige Nacht gehabt. An jenem Abend hätte ich nicht mehr fahren dürfen. Später habe ich mir schwere Vorwürfe gemacht. Wenn ich in Zukunft nochmal... dann lasse ich den Wagen stehen.“
„Sie nehmen mir die Lüge nicht übel?“
„Natürlich nicht! Du hast dich behauptet. So bist du — bleib’ so! Nur warst du in der Wahl des Mittels etwas bedenkenlos. Aber du hast darüber nachgedacht, es begriffen und dann die nötige Courage (Mut) gehabt, um herzukommen. Alles okay, T. Du kannst sogar daraus lernen. Behaupten muß man sich. Aber es kommt darauf an, wie! Richtig entschieden hast du dich, wenn deine Mittel ehrlich und fair sind.“
T. blieb noch eine Weile. Als er sich dann verabschiedete, wußte er: In Assessor Braun hatte er jetzt einen Freund.
Als er zum Haupthaus hinüberging, kam ihm Klößchen entgegen.
„Gaby ist am Telefon. Schnell!“

neues kapitel

Zitat
Sie rannten zur Besenkammer. Die Telefonzelle hieß so, weil sie früher mal eine Besenkammer gewesen war. Man sah’s ihr an. Eng war sie, und muffig. Durch den Glaseinsatz in der Tür konnte man auf den Flur blicken — bis hin zum Schwarzen Brett.
T. und Klößchen quetschten sich hinein.
Der Hörer des Münzfernsprechers lag neben dem Telefonbuch auf der Ablage.
„Ja, Gaby?“ sagte T. in die Muschel.
Am Telefon klang Gabys Stimme immer, als hätte sie gerade Singen geübt: melodisch; und manchmal jubilierte sie geradezu.
„Stell’ dir vor“, zwitscherte sie aufgeregt, „es ist schon wieder was passiert.

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Das Phantom auf dem Feuerstuhl
"What time is it ? Froere met Groere, rabotti, rabotti ! Quod erat demonstrandum ..."

"Schon gut, schon gut ! Und was ist eins plus
eins ?"

"Wurzel aus 4 ! Wieso ?!"

Offline Männlich Einfach nur Beppo

Bingo, das ist es?

Was war der entscheidende Hinweis?

Offline Männlich Gero von Pfauenstein-Ritzl

Zitat
„Stell’ dir vor“, zwitscherte sie aufgeregt, „es ist schon wieder was passiert.

Dieser Satz beim Querlesen hat dann ausgereicht. ;)

Ich muss jetzt erstmal kurz weg, mache nachher was Neues, wenn ich die Bücher greifen kann, so langsam leeren sich die Umzugskartons...
"Und weil ich weiß, daß Sie den Erlös für einen guten Zweck verwenden wollen, bin ich bereit, Ihnen einen außergewöhnlich günstigen Preis zu machen ! Nämlich 11.600 Mark !
Das ist sehr günstig für Sie !"